2025-04-09 – Tag 2: Ankunft in Malaga

Reiseepisode

2025-04-09 – Tag 2: Ankunft in Malaga

Tag 2 · 2025-04-09 · Málaga

Der zweite Reisetag begann mit Málaga am Horizont und einer Frage, die an Bord offenbar längst beantwortet war: Wie viel Inszenierung verträgt ein Frühstück? Ziemlich viel. Zwischen Cracker-Verpackungen stand ein Käsebild mit Sternen und blau-grauem Hintergrund, darauf ein stilisierter Sänger samt Mikrofon – als Robbie Williams angekündigt und damit bereits deutlich näher am Abendprogramm als Carlexander. Er betrachtete das Werk mit müder Anerkennung. „Andere schnitzen Blumen.“ Briemma nickte. „Blumen haben selten ein Konzert.“

Von der Käsekunst führte der Weg zur Wokstation, wo offene Schalen mit Fleisch und frischem Gemüse bereitstanden und ein Koch im Hintergrund die Bestellungen zubereitete. Hier war die Lage weniger symbolisch und dafür erheblich praktischer. Carlexander prüfte die Auswahl mit jener Konzentration, die er sonst nur Reiseunterlagen entgegenbrachte. Briemma ließ den Blick über die Schalen wandern. „Du musst das Gemüse nicht inventarisieren.“ – „Ich orientiere mich“, sagte Carlexander. An Bord war das ein vielseitig verwendbarer Begriff.

Am Ende stand ein Teller mit geschmorten Garnelen in würziger Soße, dazu rote Paprika, Zwiebeln und weiteres Gemüse. Der Übergang vom Frühstück zum Mittagssnack war damit nicht exakt geklärt, aber überzeugend angerichtet. Briemma nahm das gelassen hin, während Carlexander noch versuchte, die Mahlzeit zeitlich einzuordnen. Reisen auf einem Kreuzfahrtschiff folgt schließlich einer eigenen Uhr: Entscheidend ist weniger, wie spät es ist, sondern ob gerade etwas serviert wird.

Draußen lag das Meer unter klarem Himmel, die Sonne nahe am Horizont. Hinter dem Schiff zog sich eine helle Fahrspur durch das Wasser und machte sichtbar, dass die Ankunft in Málaga nicht aus Stillstand bestand, sondern aus langsamer Annäherung. Carlexander sah hinaus, noch angenehm beschäftigt vom Essen. Briemma stand ruhig neben ihm. Das Licht war klar, das Meer weit, und für einige Minuten musste niemand entscheiden, ob noch ein weiterer Gang vernünftig wäre.

Dann tauchte ein großes Schiff von Virgin Voyages auf, rot und weiß, mit vielen Decks und Fensterreihen. Kurz darauf folgte das Schiff mit dem Namen „Sonnenschein“, auf dessen Decks sich Passagiere bewegten; dahinter lagen Meer und Berge. Die Begegnungen wirkten wie ein morgendliches Defilee großer schwimmender Häuser. Carlexander beobachtete die Abstände mit professionell wirkender Aufmerksamkeit. „Du steuerst keines davon“, erinnerte Briemma ihn. Das entspannte die Lage nur bedingt.

Mit dem Hafen wurde das Bild dichter. Ein Kreuzfahrtschiff lag am Kai, während Menschen auf einer Brücke ihre Handys hoben und fotografierten. Türkisfarbenes Wasser, klarer blauer Himmel, Pier und grüne Hügel rückten nacheinander ins Blickfeld. Die Schiffe lagen ruhig, doch auf den Decks und an den Aussichtspunkten war Bewegung. Málaga empfing seine Gäste nicht mit großer Geste, sondern mit Sonne, Wasser und erstaunlich vielen gleichzeitig ausgestreckten Armen samt Telefon.

Besonders deutlich zeigte sich die Begegnung der Schwesterschiffe an der „Mein Schiff 7“. Menschen hatten sich auf den Decks versammelt, die Aufschrift „Unvergesslich Wohlfühlen“ war ebenso zu erkennen wie Gebäude und ein Leuchtturm im Hintergrund. Aus einer weiteren Perspektive lag die „Mein Schiff 7“ festgemacht am Kai, umgeben von anderen Schiffen und Hafengebäuden. Carlexander las den Slogan. Briemma sah zu den vollen Decks. „Das Wohlfühlen ist heute offenbar gemeinschaftlich organisiert.“

Zwischen all den Schiffen erschien schließlich ein Kellner auf dem sonnigen Schiffsdeck, einen Teller mit Brötchen und Snacks in der Hand. Im Hintergrund gingen Passagiere am Geländer entlang oder standen im Gespräch zusammen. Es war der passende Nachsatz zum ausgedehnten Frühstück: Selbst wenn der Hafen bereits die ganze Aufmerksamkeit beanspruchte, blieb die Versorgung zuverlässig in Bewegung. Carlexander sah dem Teller nach. Briemma hob nur leicht die Augenbrauen. Damit war auch diese organisatorische Frage abschließend behandelt.

Vom Schiff aus war außerdem zu sehen, dass der Hafen bereits am Abend arbeitete. Vor dem klaren blauen Wasser standen Teile eines großen Bühnenaufbaus, dazwischen Lkw, Zelte und Container. Touristische Kulisse und technische Vorbereitung lagen ohne Übergang nebeneinander. Wo später das Konzert stattfinden sollte, wurde noch getragen, gestellt und eingerichtet. Carlexander betrachtete den Aufbau mit wachsendem Interesse. „Jetzt bitte keine Ablaufplanung“, sagte Briemma. „Ich wollte nur die Lage verstehen.“ – „Natürlich.“

Der weitere Blick zeigte den Hafen von Málaga, die Küstenstadt und Berge im Hintergrund. Das große Gebäude mit der Aufschrift „Puerto de Málaga“ gab dem Ort die nötige Eindeutigkeit; daneben blieb die entstehende Bühne sichtbar. Am Morgen war sie noch Konstruktion, am Abend sollte sie Konzertgelände sein. Für Carlexander und Briemma genügte zunächst die Aussicht vom Schiff: angekommen, versorgt und rechtzeitig darüber informiert, dass dieser Tag seine größte Lautstärke noch vor sich hatte.

Tom Jones in der LANXESS Arena Köln

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Tag 1 von 1

Eventbericht

Tom Jones in der LANXESS Arena Köln

Am Dienstagmittag begann die Fahrt nach Köln Deutz mit einer ungewöhnlich gründlichen Umfahrung der A4. Wegen einer gefühlt jahrzehntelangen Baustelle und der dazugehörigen Vollsperrung führte der Weg über Land und anschließend durch das Einbahnstraßenchaos der Innenstadt. Carlexander behandelte die Anreise als Lagebesprechung, während Briemma längst erkannt hatte, dass vor allem Geduld weiterhalf.

Schließlich erreichten sie das Parkhaus und das Hotel Stadtpalais, dessen Eingangsschild nüchtern und eindeutig den Weg wies. Diese Zurückhaltung wirkte wie gepflegtes Understatement, sobald man die Geschichte des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Bads kannte. Nach der Verkehrsprüfung genügte allerdings schon ein klar ausgeschilderter Eingang als erster kleiner Reiseerfolg.

Am Empfang setzte das Haus auf moderne Gestaltung und eine gute alte Zwei-Schritt-Verifikation auf dem Tablett. Ein Mitarbeiter betreute den formellen Ablauf hinter dem Tresen, während ein digitales Display für das Moulin-Rouge-Musical warb. „Analog mit Bildschirmbegleitung“, bilanzierte Carlexander, und Briemma erwiderte: „Hauptsache, wir kamen aufs Zimmer.“

Schon im Parkhaus grüßten zwei Hennes-Figuren vor einer Stadionkulisse, eine im roten Trikot mit Schal und die andere vollständig vergoldet. Köln hatte damit früh und unmissverständlich geklärt, welcher Verein keinesfalls übersehen werden sollte. Carlexander nahm die lokale Markenführung anerkennend zur Kenntnis, während Briemma den weiteren Weg im Blick behielt.

Nach dem Check-in bezogen sie ihr modern eingerichtetes Zimmer und machten sich wegen der Hitze erst einmal frisch. Das ordentlich gemachte Doppelbett mit grauer Decke und weißen Kissen stand im Mittelpunkt, daneben warteten Fernseher und eine kleine Sitzgruppe. Ein Architekturmotiv an der neutral gehaltenen Wand passte zur sachlichen Ordnung des Hauses.

Carlexanders anschließende Qualitätskontrolle brachte ein erfreuliches Ergebnis mit einer kleinen Versorgungslücke. Die Klimaanlage funktionierte, und auch der Kühlschrank kühlte zuverlässig, doch eine Minibar fehlte. „Technik vorhanden, Inhalt vertagt“, urteilte er, worauf Briemma trocken sagte: „Dann bleibt mehr Platz.“

Auch das helle Badezimmer erfüllte mit Glasdusche, Waschbecken auf Holzsockel, Spiegel und Handtuchhaltern weitgehend die Erwartungen. Bei der angekündigten Barrierefreiheit geriet die Planung allerdings an eine Stufe. Briemma berücksichtigte das Hindernis mit ihrem Gehstock, und Carlexander vermerkte den Punkt ohne daraus eine Regierungskrise zu machen.

Vom Fenster aus blieb die Arena hinter dichtem Grün und einem Baum teilweise verborgen. Das passte gut, denn dank der funktionierenden Klimaanlage musste das Fenster bei der Hitze ohnehin nicht geöffnet werden. Nach der chaotischen Fahrt erwies sich ein kühles Zimmer als überzeugender als jede vollständig freie Aussicht.

Beim anschließenden Rundgang entdeckten Carlexander und Briemma, wie viele Kunstgegenstände und Gemälde das Hotel beherbergte. Ein gelbes Schild mit der Aufschrift „Stadt Köln“ saß vor abstrakten pinken und schwarzen Strichen und verband Amtsdeutsch mit urbaner Gestaltung. Carlexander prüfte die Kombination einen Moment länger, als für reine Orientierung nötig gewesen wäre.

Weitere Rätsel warteten auf Podesten in einem ruhigen Ausstellungsbereich. Eine menschenähnliche Skulptur aus Metallteilen und ein Tiermodell standen vor einer abstrakten Wandmalerei, wobei sich der Müllmann mit Hennes als mögliche Deutung anbot. „Eindeutig genug für Köln“, meinte Carlexander, und Briemma ließ diese kunsthistorische Kurzprüfung freundlich gelten.

Danach führte der Rundgang in das Restaurant, das in das alte Hallenbad eingebettet war. Das hohe Gewölbe, große Fenster, Holztische, rote Polsterbänke und Mosaikfliesen machten die Geschichte des Kaiser-Wilhelm-Bads greifbar, während Gäste an den Tischen saßen. Carlexander fand, dass historische Bausubstanz mit Bewirtung grundsätzlich eine sehr vernünftige Verbindung einging.

Im modernen Foyer setzte sich die ungewöhnliche Sammlung mit einer gotischen Säule vor großen Fenstern fort. Dabei handelte es sich um eine Originalspitze des Kölner Doms, die zwischen Stadtansicht und zeitgenössischer Architektur erstaunlich selbstverständlich wirkte. Briemma nahm den Fund gelassen zur Kenntnis, während Carlexander dem Hotel nun endgültig eine überdurchschnittliche Ausstattungsdichte bescheinigte.

Nach dem Frischmachen wechselten sie über die Straße zur direkt gegenüberliegenden LANXESS Arena. Die kurze Entfernung machte den Weg trotz der Hitze angenehm überschaubar, während Autos am von Bäumen gesäumten Eingangsbereich vorbeifuhren. Nach der Umleitung am Mittag fühlte sich ein Ziel in Gehweite beinahe luxuriös an.

Bis zur Öffnung blieb noch Zeit, die Arena von außen zu erkunden. Einige besonders ungeduldige Gäste hielten den Türstehern ihre VIP-Zettel entgegen und hofften wegen der Hitze auf früheren Einlass. Doch 18:30 Uhr blieb 18:30 Uhr, und die Organisation zeigte sich in diesem Punkt beneidenswert unbeirrbar.

Auch am Club-Eingang West mit seiner Glasfront, dem Eventimcard-Schriftzug und den Reklametafeln änderte der Logenstatus nichts an der Uhrzeit. Carlexander betrachtete die Lage mit höflicher Resignation und sagte: „VIP endet offenbar an der Minute.“ Briemma antwortete: „Dann warten wir eben bis zur richtigen.“

Als der Einlass begann, gelangten sie am Club-Eingang entspannt an der großen Warteschlange vorbei in die Arena. Auf mehreren Ebenen bewegten sich Besucher durch die Halle, blieben in kleinen Gruppen stehen und orientierten sich an den Veranstaltungsplakaten. Die Last-Minute-Tickets erwiesen sich mit einer Loge direkt schräg zur Bühne als beeindruckend gute Wahl, und nach dem Konzert erlaubte der geleerte Saal mit Tom Jones auf dem großen Bildschirm noch einen letzten freien Blick auf diese Lage.

Von der Loge aus lagen die Sitzreihen und die Bühne bequem im Blick. Bis zum Veranstaltungsbeginn stand ein reich gedecktes kaltes und warmes Büfett bereit und versprach einen genussvollen Abend. Carlexander erkannte sofort, dass sich Bühne und Versorgung hier ohne unnötige Wege verbinden ließen.

Das kalte Büfett überzeugte mit Würstchen, Oliven, Salat und kleinen Dessertgläsern. Die Auswahl wirkte einladend und bot genügend Abwechslung für eine erste Runde. Briemma erfasste den praktischen Vorteil schneller, während Carlexander noch die optimale Reihenfolge plante.

Zur Vorspeise kamen Salami, Schinken, ein Brotscheibchen, kleine Salatschälchen und Samosas auf den Teller. Die Samosas erwiesen sich als besonders lecker und sorgten für einen erfreulichen kleinen Erwartungsbruch. Neben dem Serviettenständer mit Arena-Schriftzug fiel selbst Carlexanders kulinarische Lageanalyse angenehm kurz aus.

Bei der Hauptspeise ließen Kartoffelgratin, sautiertes Gemüse, Ravioli und Hühnchen in heller Soße nicht locker. Carlexander genoss die Zusammenstellung trotz seiner Laktoseintoleranz und vertrug sie ohne Schwierigkeiten. Das Glas Wasser daneben erfüllte dabei seine Rolle weit weniger aufregend, aber zuverlässig.

Zum Abschluss wartete eine cremige Mousse mit Mangospiegel im klaren Glas. Ihre orangefarbene Oberfläche passte zu einem Nachtisch, der weder großen Vortrag noch zusätzliche Erklärung benötigte. Briemma genoss ihn ruhig, und Carlexander erklärte die kulinarische Prüfung innerlich für bestanden.

Ein weiterer Vorteil der Loge lag in der verlässlichen Getränkeversorgung. Für Briemma stand eine Flasche Prosecco bereit, während Carlexander sich dem Primitivo widmete. Zwischen den Reihen leerer Gläser warteten außerdem Flaschenöffner und alles Nötige für einen zügigen Service.

Der junge Rotwein brachte Frucht, Würze und genügend Haltung mit, ohne ein Kellerdrama zu verlangen. Carlexander nannte ihn unkompliziert, was bei ihm bereits als belastbares Lob galt. Briemma fand vor allem erfreulich, dass schnell eingeschenkt wurde.

So begleitete der Primitivo den Weg zwischen Büfett und Bühne zuverlässig, während Briemma ihren Prosecco genoss. „Versorgungslage stabil“, stellte Carlexander fest. „Dann trink, bevor du sie neu bewertest“, erwiderte Briemma liebevoll trocken.

Mit Wein, Prosecco und der Aussicht auf den Konzertbeginn kehrte angenehme Ruhe in den Ablauf ein. Die chaotische Anreise lag nun weit genug zurück, um bereits als Anekdote durchzugehen. Carlexander lehnte sich zufrieden zurück, denn sogar seine Komfortbilanz fiel inzwischen eindeutig positiv aus.

Ein Vorteil der Loge ist die Getränkeversorgung

Während sich die Plätze weiter füllten, begann die Band mit Aufbau und Soundcheck. Auf dem großen Bildschirm stand „Come Gather Round“, während Instrumente, Technik und arbeitende Personen die letzten Vorbereitungen erkennen ließen. Carlexander verfolgte die geübten Abläufe aufmerksam, und Briemma genoss die Erwartung vor den ersten richtigen Tönen.

Einige Riffs wanderten probeweise durch die Arena und kündigten den Abend weit wirksamer an als jede weitere Lagebesprechung. Die Technik stand bereit, das Publikum saß in den vorderen Reihen, und auf der Bühne griff ein Arbeitsschritt in den nächsten. „Das läuft“, sagte Briemma, womit Carlexanders ausführlichere Einschätzung bereits vollständig zusammengefasst war.

Die Band startet mit Soundcheck und Aufbau

Zum Beginn war die Arena zwar nicht vollständig ausverkauft, wirkte aber bereits gut gefüllt. Auf mehreren Ebenen saß ein zahlreiches Publikum, und selbst während des Anfangs kamen weitere Besucher hinzu. Die stetige Bewegung verlieh dem Saal eine lebhafte, erwartungsvolle Energie.

Dann begann Tom Jones zu singen, und seine klare Stimme trug mühelos durch die Halle. Mit 86 Jahren merkte man ihm sein Alter durchaus an, doch im Gesang spielte es kaum eine Rolle. Briemma sagte nur: „Unglaublich klar“, und Carlexander nickte ausnahmsweise ohne ergänzenden Bericht.

Die Band mit Gitarrist und Schlagzeuger gab den Liedern einen kraftvollen Rahmen, während farbige Lichter und Nahaufnahmen auf der großen Leinwand den Auftritt begleiteten. Bei „What’s New Pussycat?“ traf der Titel selbstverständlich auf besondere fachliche Aufmerksamkeit. Carlexander kommentierte knapp mit „Miau“, und Briemmas Schmunzeln fiel ebenso kurz wie eindeutig aus.

Zwischen bekannten Standards wie „Delilah“, „Sexbomb“ und „It’s Not Unusual“ fanden auch weniger bekannte Stücke ihren Platz. Gerade diese Mischung aus Vertrautem und Überraschendem hielt den Abend abwechslungsreich. Die blaue Beleuchtung gab den ruhigeren Passagen einen konzentrierten Rahmen, ohne die Energie des Konzerts zu bremsen.

Carlexander genoss das Programm zunehmend ohne organisatorische Nebenrechnung. Briemma hatte längst erkannt, dass Tom Jones die Arena mit Stimme und Präsenz sicher trug. Aus dem Last-Minute-Entschluss war damit ein rundum gelungener Konzertabend geworden.

Nach fast zwei Stunden Vollgas führte Tom Jones das Konzert in ein grandioses Finale. Er erzählte dabei von einem Gespräch mit Elvis über die Frage, wer der größte Entertainer gewesen sei, und Elvis’ Antwort führte zu Chuck Berrys „Go, Johnny, Go!“. Tom Jones spielte den Titel anschließend selbst und setzte damit einen glänzenden Schlusspunkt.

Band, Gitarren, Schlagzeug und die riesige Projektion hielten die Energie bis zu den letzten Akkorden hoch. Carlexander erklärte die Produktion für einwandfrei, während Briemma den Erfolg praktischer zusammenfasste: „Der Abend hielt, was er versprach.“ Mehr Analyse brauchte dieses Finale tatsächlich nicht.

Story Kontextprofil: travel

Am nächsten Morgen verbanden sie den Check-out mit einem letzten Rundgang durch die Erinnerungen an Alfred Biolek. Eine Wandgalerie mit gerahmten Fotos und zwei kleinen Statuen führte durch verschiedene Begegnungen und Auftritte, darunter auch eine Person im gelben Anzug. Carlexander betrachtete die Sammlung mit derselben Sorgfalt, die er sonst Weinetiketten widmete.

Daneben erinnerte Bio’s Bar mit drei Regalen voller Flaschen, Gläsern, Kassensystem und weiteren Barutensilien an gastfreundliche Abende. Die Theke fügte sich ganz selbstverständlich in die Geschichte des Hauses ein. Briemma ließ Carlexander genügend Zeit für einen letzten prüfenden Blick, begrenzte diese Großzügigkeit aber auf ein vernünftiges Maß.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein gerahmtes, Alfred gewidmetes Schreiben mit der Überschrift „Python“. Darunter standen die Namen Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Michael Palin und Terry Jones. Selbst Monty Python war hier zu Gast gewesen, womit das Hotel seine Unterhaltungsbilanz noch einmal deutlich aufwertete.

Während der Check-out weiterlief, rundeten Galerie, Bar und Schreiben den Aufenthalt freundlich ab. „Eine gute Adresse hatte offenbar schon damals Reichweite“, bemerkte Carlexander. Briemma antwortete: „Und wir geben jetzt pünktlich den Schlüssel ab.“

Vor der Abreise unterzogen sie das Frühstück im Restaurant des Kaiser-Wilhelm-Bads noch einer gründlichen Qualitätsstichprobe. Am Büfett warteten Salami, Schinken, geräucherter Lachs, Gurkenscheiben in Gläsern und verschiedene Saucen. Carlexander erkannte darin eine Aufgabe, die Sorgfalt und einen ausreichend großen Teller verlangte.

Sein ordentliches Katerfrühstück bestand aus Eierspeise, Schinkenstreifen, geräuchertem Lachs und belegter Paprika. Eine Tasse Kaffee stand auf dem Untersetzer bereit, begleitet von Salz, Pfeffer, Milchkanne, Thermoskanne und einem Blumenarrangement. Briemma frühstückte in Ruhe, während Carlexander den Kaffee als wirksamen Beitrag zur Wiederherstellung der Reisebereitschaft einstufte.

Beim Frühstück ließ sich zugleich erkennen, wie schick das alte KWB renoviert worden war. Hohe Decken, runde dekorative Leuchten, blaue und grüne Mosaikfliesen sowie die Fensterreihe verbanden die historische Substanz mit einem eleganten neuen Auftritt. Das nüchterne Eingangsschild vom Vortag wirkte im Rückblick damit noch konsequenter zurückhaltend.

Auch das Restaurant selbst überzeugte mit Holztischen, Stühlen, dunklem Marmor und warmen Pendelleuchten. Die Gestaltung blieb gemütlich und elegant, ohne dem Frühstück die Schau zu stehlen. Carlexander beendete die Qualitätsprüfung zufrieden, und Briemma stellte fest, dass der Kaffee weiterhin heiß geblieben war.

So chaotisch die Hinfahrt begonnen hatte, so zäh startete auch die Rückfahrt durch die verstopften Straßen. Ein alter Mercedes-Benz-Omnibus rollte durch den Verkehr, während im Hintergrund ein großes Banner für „Odyssee“ warb. Der Titel passte auffällig gut zur bisherigen Beziehung zwischen Auto und Stadtverkehr.

Beim Anblick des Busses gewannen öffentliche Verkehrsmittel plötzlich deutlich an Überzeugungskraft. „Der fährt immerhin“, sagte Briemma. Carlexander musste einräumen, dass dies gegenüber der gesperrten A4 bereits ein messbarer Vorteil war.

Wenig später glitt eine gelbe Seilbahnkabine mit Vogel-Logo durch den klaren Himmel. Hoch über dem Verkehr wirkte diese Art der Fortbewegung fröhlich, ruhig und ausgesprochen frei von Einbahnstraßen. Carlexander nahm die Alternative sofort in seine künftige Mobilitätsplanung auf.

Weitere Kabinen bewegten sich an einem Mast entlang über Straße und Bäume hinweg. Der Anblick brachte sie auf die Idee, den Kölner Zoo einmal als eigenes Event einzuplanen und dabei vielleicht gleich die Seilbahn zu berücksichtigen. Briemma hielt diesen Vorschlag für deutlich praktischer als einen neuen Versuch, die Stadt mit dem Auto zu beeindrucken.

Am Ende blieben drei belastbare Erkenntnisse: Tom Jones trug mit 86 Jahren noch immer eine Arena, eine gute Loge verband Bühne und Büfett erstaunlich vernünftig, und beim nächsten Besuch verdiente das Auto eine Pause. Köln gewann dieses Spiel durch bloßes Stehenbleiben. Carlexander akzeptierte das Ergebnis mit gut gepflegter Würde, während Briemma den Zoo bereits als erfreulich konkrete nächste Idee gelten ließ.

260605 Graf Belderbusch

Schon beim Anblick von Schloss Miel mit dem vorgelagerten Golfplatz stellt sich ein Gefühl von gediegener Eleganz ein – das Gelände zu nächtlicher Stunde eher ruhig, doch die Reihung der Golfcarts vor dem repräsentativen, hellgelb gestrichenen Gebäude wirkt, als wären hier die Türen zu allerlei stillen Gesellschaften und gepflegten Sonntagsrunden nur einen Flügelschlag entfernt.

0 Schloss Miel mit Golfplatz

Der Weg führt uns weiter in den Hof des Nebengebäudes, ins Restaurant Graf Belderbusch, das mit seinem grob gepflasterten Boden und den schlichten weißen Markisen ein wenig vom Pomp des Haupthauses ablenkt – fast so, als wollte man hier den rustikalen Charme des Landlebens aufrechterhalten, ohne ganz auf die Anmutung eines feinen Hauses zu verzichten. Die wenigen sichtbaren Gäste am regennassen Nachmittag scheinen von der feuchten Kühle eher unbeeindruckt, und die sorgfältige Anordnung der Rattanstühle hat das letzte Wort gegen allzu wilden Charme.

1 Restaurant Graf Belderbusch im Nebengebäude

Im Innern öffnet sich dann ein warmes, einladendes Bild: Holzvertäfelungen, Balken und ein heller Holzboden harmonieren mit gemusterten Polstersesseln und gediegen eingedeckten Tischen, die mit kleinen Blümchen und sorgfältig gefalteten Servietten eine wohltuende Ruhe ausstrahlen. Hier wendet sich der Blick gerne dem Tresen zu, an dem der Service die Ausstrahlung einer gut geölten Mannschaft hat, auch wenn es drinnen erwartungsgemäß recht still bleibt.

2 Gastroraum im Graf Belderbusch

Unser Platz am Tisch entpuppt sich als vornehm und bequem zugleich – ein rustikales, dunkles Holz mit einem kleinen Blumenstrauß gelb-weißer Blüten und warmem Kerzenlicht trotz trübem Wetter. Die Sets aus unregelmäßig gehämmertem Silber wirken vintage, haben aber nichts Staubiges, stattdessen eine robuste Eleganz. Carlexander zieht seine rote Brille zurecht und mustert den Nachbarteller-Grundstock: ordentlich bereitete Teller, austeilender Service, und eine Atmosphäre mit französischem Fluss statt hektischem Stadtrummel.

3 Fein gedeckter Tisch im Graf Belderbusch

Wir beugen uns der Karte mit frühlingshafter Spargel-Kompetenz. Die Auswahl offeriert alles von Spargelsüppchen, das nach cremig und samtig duftet, bis hin zu Varianten mit Lachs oder argentinischem Rumpsteak – das klingt mehr nach kulinarischem Jonglieren als nach Experimentierfreude, und das ist gut so. Nebenbei merkt man, dass Briemma die präzise Anordnung der Preise tagt – trotz leichter Regentropfen auf der Karte, die dem Papier eine gewisse Nutzungsrestauranz verleiht.

3 Gute Auswahl der Spargelkarte

Die Vorspeise zeigt sich als kleines Kunstwerk: scharfe Garnelen auf einem Bett von gebratener Zucchini, serviert in einer weißen, dreieckigen Schale. Sorgsam drapiert ist der Teller von einer cremigen, aber leichten Sauce begleitet, die mit viel Zurückhaltung ein wenig Schärfe verspricht. Ein cleverer Begleiter dazu scheint das Bitburger 0.0 mit Zitronenaroma – sozusagen ein alkoholfreier Sommerschluck mit einem Hauch von Herbheit.

4 Leckere Vorspeise spicy Garnelen mit Zucchini

Das Hauptgericht bringt eine unerwartete Souveränität ins Spiel: ein Cordon Bleu vom Eifelschwein, knusprig und golden, gesellt sich zum Kartoffel-Gurkensalat, der mit Radieschen und frischen Kräutern leise den Frühling einläutet. Auf dem Nebenteller grüßt dann der Spargel – weiß und grün, rustikal und doch fein, flambiert mit einem Herbensoße-Tupfer und ergänzt durch einen kleinen grünen Pfeffer, der eine verbindende Note zwischen Herzhaftem und Frischem schafft.

5 Cordon Bleu vom Eifelschwein an Kartoffel Gurkensalat mit Etra Spargel

Zwischen all den Koeffizienten landet auch die Auswahl an Schinken: zart und dünn aufgerollt, von feinem Parma- bis zu Rosmarinhonigschinken, die ihre Süße eher im Hintergrund lassen und lieber das Salz in den Vordergrund stellen. Der frische, grüne Blattsalat daneben wirkt fast wie eine Aufforderung zur Ausgewogenheit – und Briemma tippt trocken an: „Hier sorgt man für Gegengewicht, nicht nur für Geschmacksexplosionen.“

6 Auswahl an Schinken zum Bornheimer Spargel

Für eine gewisse Standhaftigkeit am Tisch sorgt schließlich das Roastbeef: saftig, mit rosa Kern, umspielt von einer Handvoll bratkartoffelähnlicher Beilagen und einem frischen Salat mit Tomaten – klassisch und perfekt. Dazu gesellt sich eine leichte Sauce, die mit Kräutern punktet, ohne viel Aufhebens zu veranstalten. Carlexander nimmt einen Schluck Wasser, schaut kurz zu Briemma und meint trocken: „Ein Teller, der kein Drama will und sich trotzdem glänzend präsentiert.“

7 Ordentliche Portion Roastbeef mit frischem Salat

Tag 1 – Dachterrasse, Verspätung und Vino Tinto

Bilder der Explora Reise
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Carlexander hatte bereits beim Landeanflug das Gefühl, dass Barcelona ein Problem werden könnte. Nicht existenziell. Eher finanziell und kulinarisch. Während das Flugzeug durch die Wolken sank und sich Hafen, Kreuzfahrtschiffe und das glitzernde Meer langsam unter ihnen ausbreiteten, saß Briemma vollkommen ruhig am Fenster und sagte nur: „Das sieht teuer aus.“ Ein Satz, der gleichzeitig Wetterbericht, Reiseanalyse und Risikobewertung war.

Kaum gelandet, öffnete Carlexander reflexartig die Wetter-App. 17 Grad. Meist bewölkt. Windböen bis 9 km/h. Er nickte zufrieden, wie ein Unternehmensberater, der gerade eine PowerPoint-Folie mit „stabilem Marktumfeld“ gesehen hatte. Briemma dagegen interessierte sich ausschließlich für die strategisch wichtigere Frage: „Wie weit ist das Hotel vom Essen entfernt?“ Prioritäten waren in dieser Beziehung klar verteilt.

Das Hotelzimmer wirkte anschließend so perfekt, dass beide kurz misstrauisch wurden. Das Bett war makellos. Die Beleuchtung indirekt und angenehm. Die Dusche bestand gefühlt aus mehr Glasfläche als manche moderne Bürogebäude. Carlexander stand mitten im Bad, verschränkte die Arme und sagte mit ernster Stimme: „Das hier ist kein Badezimmer. Das ist ein Architekturkonzept.“ Briemma prüfte währenddessen bereits die Minibar wie eine Wirtschaftsprüferin mit persönlichem Interesse.

Dann kam die Dachterrasse. Und mit ihr dieser Moment, in dem zwei Menschen beziehungsweise zwei leicht übergewichtige British-Kurzhaar-Alter-Egos gleichzeitig beschlossen, dass Rückflüge eigentlich ein sehr überbewertetes Konzept seien. Vor ihnen lag Barcelona mit seinen alten Fassaden, den engen Straßen und der Sagrada Família im Hintergrund, die aussah, als hätte jemand ein Bauprojekt einfach nie sauber abgeschlossen und daraus Weltkulturerbe gemacht.

„Eigentlich beeindruckend“, sagte Carlexander. „In Deutschland hätte man dafür mindestens acht Lenkungsausschüsse gegründet.“
Briemma nickte langsam. „Und drei Jira-Boards.“

Die Stadt selbst funktionierte ähnlich wie agile Transformationen in Konzernen: wunderschön in der Theorie, emotional chaotisch in der Praxis und ständig kurz vor sensorischer Überforderung. Besonders auf dem Markt La Boqueria. Menschen schoben sich durch die Gänge, überall hingen Schinken von der Decke und Carlexander blieb plötzlich vor einer Auslage stehen wie ein Mann, der gerade seine wahre Berufung entdeckt hatte.

„Ich glaube“, sagte er ehrfürchtig, „das hier ist die erste wirklich stakeholderzentrierte Umgebung, die ich seit Jahren gesehen habe.“

Briemma betrachtete ihn schweigend. „Du willst einfach nur Wurst kaufen.“

„Natürlich“, antwortete er. „Aber mit strategischer Vision.“

Später saßen beide schließlich doch nicht entspannt auf der Dachterrasse. Denn Barcelona hatte inzwischen etwas ausgelöst, das Carlexander nur aus großen Transformationsprogrammen kannte: völligen Kontrollverlust bei gleichzeitig hoher Motivation. Genauer gesagt standen sie plötzlich mitten in der Markthalle und diskutierten ernsthaft darüber, ob spiralförmig aufgespießte Kartoffeln ein Lebensmittel oder bereits Architektur seien.

„Das ist eindeutig Prozessoptimierung“, sagte Carlexander und betrachtete die Kartoffelspiralen mit analytischer Ruhe. „Maximale Oberfläche bei minimalem Materialeinsatz.“

Briemma starrte ihn an. „Du analysierst gerade Pommes.“

„Strategische Pommes.“

Nur wenige Meter weiter eskalierte die Situation vollständig. Überall Spieße. Fleisch. Garnelen. Frittierte Dinge. Dinge, die wahrscheinlich einmal ein eigenes Ökosystem hatten. Dazu dieser Geruch aus Salz, Öl, Gewürzen und kompletter Selbstaufgabe gegenüber jeder vernünftigen Ernährungsstrategie.

Carlexander hatte inzwischen diesen Blick entwickelt, den sonst nur Führungskräfte kurz vor einem Budget-Freigabegespräch haben. Große Augen. Innere Unruhe. Leicht irrationaler Optimismus.

„Wir sollten strukturiert vorgehen“, sagte er. „Erst Marktanalyse. Dann Auswahl. Danach Priorisierung.“

Fünf Minuten später standen bereits Austern, Garnelen und Pulpo auf dem Tisch.

Briemma beobachtete schweigend, wie Carlexander seine erste Auster ansah, als würde er gleich einen Vertrag mit einem sehr glitschigen Geschäftspartner unterschreiben müssen.

„Das sieht nicht aus wie Essen“, sagte er vorsichtig.

„Du wolltest authentische Erfahrung.“

„Ja. Aber ich dachte eher an Architektur und Kaffee.“

Trotzdem aß er die Auster. Danach herrschte kurz Stille. Nicht aus Genuss. Sondern weil sein Gehirn offensichtlich versuchte herauszufinden, ob diese Konsistenz überhaupt legal war.

Briemma nahm währenddessen bereits die nächste Garnele auseinander wie eine erfahrene Projektmanagerin in einer Krisensitzung. Schnell, effizient und ohne emotionale Bindung zum Ergebnis.

Der Pulpo änderte schließlich alles. Außen knusprig, innen weich, dazu Kartoffeln und Paprikaöl. Carlexander legte langsam die Gabel ab und sah mit ernster Miene durch die Halle.

„Das hier“, sagte er leise, „ist vermutlich der eigentliche Grund, warum Menschen Kulturreisen machen.“

„Nicht Gaudí?“

„Gaudí hätte gewollt, dass ich das esse.“

Danach liefen beide durch Barcelona. Und plötzlich passierte etwas Seltsames: Niemand hatte es eilig. Menschen standen einfach auf Straßen herum. Redeten. Lachten. Aßen um halb vier nachmittags Dinge mit Knoblauch, deren Geruch in deutschen Großraumbüros vermutlich eine Sicherheitsunterweisung auslösen würde.

Carlexander bemerkte zunehmend, wie sehr sein Nervensystem irritiert war. Niemand optimierte sichtbar etwas. Niemand sprach von KPIs. Niemand erwähnte Synergien. Selbst die Kellner wirkten, als hätten sie innerlich gekündigt, aber auf eine charmante mediterrane Art.

An einer Straßenecke blieb Briemma stehen und deutete auf Menschen, die mitten am Nachmittag Wein tranken.

„Stell dir vor“, sagte sie ruhig, „du würdest in Deutschland um diese Uhrzeit einfach entspannt draußen sitzen.“

Carlexander dachte kurz nach. „Dann würde garantiert jemand fragen, ob ich Urlaub habe oder arbeitslos bin.“

Später teilten sie sich noch Patatas Bravas und eine Crema Catalana, deren karamellisierte Oberfläche beim ersten Löffel dieses perfekte Knacken machte, das jeden inneren Widerstand gegen Zucker sofort zerstört. Carlexander lehnte sich zurück, sah auf die fast leeren Teller und sagte:

„Ich glaube langsam, Barcelona ist einfach eine Stadt, die konsequent jede Form deutscher Selbstdisziplin sabotiert.“

Briemma nickte langsam.

„Und ehrlich gesagt“, sagte sie und nahm den letzten Löffel Dessert, „macht sie das ziemlich professionell.“

Danach liefen Carlexander und Briemma weiter durch Barcelona und erreichten irgendwann diesen Zustand, den man sonst nur nach langen Workshops ohne WLAN erlebt: völlige geistige Entkopplung vom Alltag. Die Stadt sah dabei aus, als hätten mehrere Jahrhunderte Architektur gleichzeitig beschlossen, sich gegenseitig kreativ zu übertreffen.

An einer Häuserfassade mit Drachenornamenten blieb Carlexander abrupt stehen und sah nach oben.

„Das ist faszinierend“, murmelte er. „In Deutschland wäre das maximal eine Versicherung.“

Briemma betrachtete die Balkone, Türmchen und verzierten Fensterläden. „Hier sieht selbst ein normales Wohnhaus so aus, als hätte jemand beim Bauen zu viel Fantasie und zu wenig Governance gehabt.“

Je weiter sie liefen, desto absurder wurde Barcelona. Monumente mit riesigen Löwen. Säulen, auf denen Kolumbus dramatisch in irgendeine Richtung zeigte, vermutlich zur nächsten Tapas-Bar. Gebäude, die aussahen, als hätte ein Architekt mitten im Entwurf beschlossen, Kunst sei wichtiger als Statik.

Carlexander blieb vor dem riesigen bronzenen Löwen stehen und nickte anerkennend.

„Das Tier wirkt exakt wie ein Bereichsleiter nach vier Stunden Budgetplanung.“

„Leer?“

„Müde. Aber gefährlich.“

Am Hafen wurde die Luft salziger und wärmer. Palmen bewegten sich langsam im Wind, Yachten lagen im Wasser, und irgendwo tuckerte ein Zollboot vorbei, das aussah, als hätte sogar die Küstenwache hier beschlossen, Stress nur noch optional zu behandeln.

Briemma lehnte sich kurz ans Geländer der roten Brücke und sah auf das Wasser.

„Schon verrückt“, sagte sie. „Wir laufen seit Stunden herum und niemand fragt nach Produktivität.“

Carlexander nickte langsam. „Ich glaube, Barcelona misst Erfolg einfach nicht in Outlook-Terminen.“

Kurz darauf standen sie vor einer dieser riesigen bunten Skulpturen am Wasser, halb Comicfigur, halb Kunstprojekt, komplett irrational. Carlexander betrachtete das Ding mehrere Sekunden schweigend.

„Wenn ein deutsches Unternehmen so eine Skulptur vor die Zentrale stellen würde, gäbe es drei Monate Diskussion über Budgetfreigabe.“

„Und zwölf PowerPoint-Folien zur strategischen Relevanz.“

„Mit einem KPI zur emotionalen Markenwahrnehmung.“

Sie liefen weiter durch enge Straßen zwischen alten Mauern und gewaltigen Steinbögen. Die Hitze lag inzwischen schwer zwischen den Gebäuden, aber Barcelona schien selbst dafür eine gewisse Eleganz entwickelt zu haben. Alles wirkte langsam. Nicht ineffizient. Einfach uninteressiert daran, sich ständig beweisen zu müssen.

Carlexander sah nach oben zu einer riesigen alten Fassade, eingerahmt von Himmel, Balkonen und eingerüsteten Gebäudeecken.

„Weißt du“, sagte er nachdenklich, „ich glaube langsam, diese Stadt hat etwas verstanden, das wir komplett verlernt haben.“

Briemma sah ihn an. „Und was?“

Er dachte kurz nach.

„Dass nicht alles optimiert werden muss.“

Für einen Moment schwiegen beide. Dann deutete Briemma trocken auf das nächste Restaurant.

„Außer vielleicht unsere Flüssigkeitszufuhr.“

Carlexander nickte sofort.

„Das ist natürlich weiterhin ein kritischer Business Process.“

Als sie schließlich zurück Richtung Hotel liefen, war Barcelona langsamer geworden. Die Hitze hing noch immer zwischen den Häusern, aber die Plätze wirkten weicher, fast müde. Auf einem offenen Platz standen Menschen zwischen Tauben, Kindern und Schatteninseln unter den Bäumen, während irgendwo ein Straßenmusiker versuchte, gleichzeitig Jazz und Existenzkrise zu spielen.

Carlexander blieb kurz stehen und betrachtete die Szene.

„Interessant“, sagte er ruhig. „Selbst die Tauben hier wirken kulturell anspruchsvoller als unsere Büroflure.“

Briemma beobachtete einen Jungen, der mitten in einem Taubenschwarm stand wie ein kleiner chaotischer Produktmanager ohne Roadmap.

„Die Tiere haben hier wahrscheinlich mehr Lebensqualität als manche Teams.“

„Und weniger Meetings.“

Sie gingen weiter durch breite Straßen zurück zum Hotel, vorbei an schweren alten Fassaden und glänzenden modernen Gebäuden, bis sie schließlich den Aufzug nach oben nahmen. Ganz nach oben. Rooftop. Eleven BCN.

Als sich die Türen öffneten, traf sie zuerst dieser eigentümliche Luxus aus Wind, Stille und Skyline. Barcelona lag unter ihnen wie eine Mischung aus Geschichte, Überforderung und mediterraner Improvisation. Dächer bis zum Horizont. Der Agbar Tower in der Ferne. Pools, Glasflächen, Sonnenliegen. Menschen, die aussahen, als hätten sie ihre gesamte Persönlichkeit an Leinenhemden delegiert.

Carlexander trat an die Glasbrüstung und sah über die Stadt.

„Unglaublich“, sagte er leise.

Briemma nickte. „Von hier oben sieht sogar Chaos organisiert aus.“

Sie ließen sich am Pool nieder. Das Wasser glitzerte in dieser fast unverschämt perfekten Art, die nur Hotelpools auf Dächern beherrschen. Irgendwo klirrte Eis in Gläsern. Über ihnen bewegten sich langsam helle Stoffbahnen im Wind.

Kurz darauf standen Cocktails vor ihnen. Einer pink, dekoriert mit Limette und Beeren. Der andere in einem absurd geometrischen weißen Glas, das aussah, als hätte ein Designer versucht, eine Ananas zu gamifizieren.

Carlexander nahm einen Schluck und lehnte sich zurück.

„Ich verstehe jetzt plötzlich sehr viele philosophische Entscheidungen wohlhabender Menschen.“

Briemma grinste. „Du meinst Rooftop-Pools?“

„Nein. Warum niemand freiwillig zurück in Jira möchte.“

Neben ihnen lag Aurora ausgestreckt auf einer Loungefläche, den Blick über Barcelona gerichtet, vollkommen bewegungslos wie ein Zen-Meister im Katzenkörper. Nur die leicht zuckende Schwanzspitze verriet noch Restinteresse an der Welt.

Carlexander sah sie an.

„Beeindruckend. Aurora hat innerhalb von zwölf Stunden die komplette Work-Life-Balance erreicht.“

„Aurora hatte nie eine Midlife-Crisis.“

„Aurora hatte auch nie ein Refinement mit zwölf Leuten.“

Die Sonne begann langsam weicher zu werden. Unten zog sich die Stadt in langen Linien bis zum Meer. Oben war nur Himmel.

Später kam noch ein Teller mit frischem Obst. Perfekt geschnitten. Fast beleidigend gesund.

Carlexander betrachtete die Orangenscheiben einige Sekunden.

„Weißt du, was das Verrückte ist?“

„Hm?“

„Vor zwei Tagen saß ich noch vor einem Miro-Board und diskutierte ernsthaft über die Definition von ‘teilweise fertig’.“

Briemma hob ihr Glas.

„Und jetzt diskutierst du mit einer Katze über Existenz.“

Aurora drehte langsam ein Ohr.

Was vermutlich Zustimmung bedeutete.

Als die Sonne langsam hinter den Dächern Barcelonas verschwand, merkte Carlexander endgültig, dass der fehlende Sonnenhut kein kleines logistisches Detail gewesen war, sondern ein strategischer Totalausfall. Die Schultern glühten, das Gesicht spannte und selbst das Tragen des T-Shirts fühlte sich plötzlich an wie ein persönlicher Angriff.

Briemma sah ihn an und musste lachen.

„Du hast extra einen Hut gekauft.“

„Ja.“

„Und ihn im falschen Koffer gelassen.“

Carlexander nickte langsam.

„Das nennt man agile Fehlkonfiguration.“

Zurück im Hotel gönnten sie sich erst eine kurze Pause, bevor sie sich für den Abend fertig machten und hinunter ins Tablafina Barcelona gingen. Drinnen war alles ruhig, gedämpft und angenehm kühl. Nach dem grellen Licht des Tages wirkte das warme Restaurant fast unwirklich entspannt.

Der erste Schluck Rotwein löste sofort diese langsame Müdigkeit aus, die nur ein langer Urlaubstag erzeugen kann. Dann kamen nach und nach die Teller: Anchovis in Öl, Croquetas mit knuspriger Kruste, dünn geschnittener Jamón, kleine Kartoffeln mit Aioli, frittierte Meeresfrüchte und Brot, das eigentlich nur als Beilage gedacht war, aber trotzdem gefährlich gut schmeckte.

Zwischendurch lehnte sich Carlexander zurück und betrachtete den Tisch.

„Spanien serviert keine Mahlzeiten.“

Briemma grinste bereits.

„Was dann?“

„Eine Serie kleiner emotionaler Eskalationen.“

Später kam Espresso. Stark, dunkel und völlig unnötig spät. Genau deshalb perfekt. Dazu die kleine Schokolade, die langsam auf der Zunge schmolz, während draußen die Stadt bereits in Abendlicht überging.

Danach gingen sie wieder hinauf auf die Dachterrasse des Eleven BCN. Die Luft war inzwischen weich und warm geworden. Über den Dächern Barcelonas lag dieses ruhige blaue Licht zwischen Abend und Nacht, bei dem alles langsamer wirkt als tagsüber.

Sie nahmen zwei Gläser Wein mit hinaus und setzten sich auf die Lounge am Rand der Terrasse. Unter ihnen leuchteten die Straßen, irgendwo fuhren Mopeds vorbei, Menschen lachten auf Balkonen, und weit entfernt blinkten die Lichter der Stadt bis hinaus Richtung Meer.

Carlexander streckte vorsichtig die verbrannten Arme aus und verzog leicht das Gesicht.

„Morgen kaufen wir Sonnencreme Faktor fünfzig.“

„Und den Hut?“

Er sah kurz in sein Weinglas.

„Der bekommt nach dieser Reise eine eigene Transportversicherung.“

Briemma lachte leise, während über Barcelona langsam die ersten Sterne sichtbar wurden.

Tag eins endete nicht spektakulär. Kein großes Finale, kein dramatischer Moment. Nur Wein, warme Nachtluft, müde Beine und dieses seltene Gefühl, dass man für einen kurzen Augenblick komplett dort ist, wo man gerade sein möchte.

TUI Taufreise der Mein Schiff Relax

Der Landeanflug auf Palma de Mallorca beginnt, und vor dem Fenster breitet sich eine Szenerie aus, die mehr verspricht als nur ein bloßer Übergang von Luft ins Schiff. Unter uns der Hafen mit seinen emsigen Fährschiffen, die Namen „BALEARIA“ und „GNV“ tragen, fast so, als wären sie alte Bekannte der Mein Schiff Relax, die bereits geduldig seit Stunden ihre Morgenrunde drehen. Majestätisch thront unser weißes Kreuzfahrtschiff am Pier, mit seinen rot-weißen Rettungsbooten wie kleine Wachen, die das große Schiff beschützen. Carlexander seufzt leise und blickt aus dem Fenster: „Palma empfängt uns mit viel Trubel und Bergen. Nicht ohne Charme, wenn man nicht gerade Gepäck schleppen muss.“

1 Landeanflug mit Blick auf MeinSchiff Relax

In Palma angekommen, zieht sich die Luft leicht schwül und urban um uns zusammen, während wir uns durch die Check-in-Halle schlängeln. Das blaue Schild fordert pflichtbewusst zur Bereitschaft der Reisedokumente auf, und die Schlange der Suiten-Gäste bewegt sich mit gemächlicher Gleichmütigkeit voran. Carlexander, stets mit seiner roten Brille auf der Nase, wirft einen Seitenblick auf die Wartenden: „Die Miene der Ankommenden schwankt zwischen Vorfreude und respektvollem Staunen. Die gelben Deckenleuchten werfen ein warmes Licht auf die angespannte Vorfreude.“ Briemma, die den eleganten Gehstock sicher in der Hand hält, murmelt trocken: „Reisen ist wie ein Ritual, dieser Check-in hier der erste Akt.“

2 Check In Halle Palma de Mallorca

Kaum an Bord, ist die X-Lounge unser erster Hafen der Gemütlichkeit. Doch zunächst fallen die vielen Koffer ins Auge, ordentlich aufgereiht an einer Ecke. Fünf Reisetaschen, von denen einige fast nach Verhandlungen zwischen Inhalt und Ordnung aussehen, lehnen sich entspannt an die Wand. Ein stummer Zeuge der Ankunft, der still die Geschichten von Städten und Häfen in sich trägt. Carlexander beobachtet die Szene beim Vorbeigehen: „Gepäckberge sind die ersten Verhandlungszonen des Urlaubs. Wer trägt mehr Erinnerungen?“

3 Kofferhaufen in der X Lounge

Das Empfangsbuffet in der X-Lounge setzt Maßstäbe für unseren ersten kulinarischen Eindruck. Kleine Gläser mit vielschichtigen Schichtofenschichten, mal cremig, mal fruchtig, präsentieren sich hinter einer Glasbarriere wie Kunstwerke in einer Galerie. Die liebevoll arrangierten Wraps, umrahmt von frischen grünen Blättern und leuchtenden roten Beeren, wirken fast zu schön zum Essen. Carlexanders Kommentar: „Ein Buffet, das zugleich Einladung und Herausforderung ist, der Kampf der Auswahl beginnt schon vor dem Tellerrand.“

4 Empfangsbuffet in der X Lounge (2)

Frische Früchte zeigen sich als lebendiger Willkommensgruß. Ananas in sattem Gelb, Wassermelonenstücke sowie ein Regenbogen von Beeren laden ein, den Tag vitaminreich zu begrüßen. Im Hintergrund engagieren sich Mitreisende am Buffet, die Scheiben von Käse und Crackern greifen oder die farbenfrohe Exotik der Früchtebewunderung mit einem prüfenden Biss bestätigen. Briemma nickt: „Selbst bei der Aussicht auf Sonne und Meer ist es das Frühstück, das als erster Genuss die Seele füttert.“

4 Empfangsbuffet in der X Lounge

Das Menü der X-Lounge liest sich wie eine Einladung zu einer kulinarischen Weltreise: von der Vorspeise mit Schwarzwälder Schinken-Röllchen bis hin zur gratinierten Hummer-Thermidor im Spezialangebot. Die Preise sind dezent, die Vielfalt groß. Carlexander blättert aufmerksam die Karte durch und meint lakonisch: „Vorsicht, das Angebot könnte den Magen überfordern, noch bevor die Reise richtig begonnen hat.“

4 X lounge Essen

Das Frühstück am Morgen zeigt sich dann als Kunst des kulinarischen Gleichgewichts. Zarte Blinis liegen neben zwei Farben von Fischeiern, begleitet von einem Hauch von Räucherlachs, der mit Dill umgarnt scheint. Selbst der kleine Tortilla-Wrap wirkt fast zerbrechlich angesichts dieser luxuriösen Szenerie. Carlexander beobachtet, wie die Atmosphäre langsam leichter wird: „Das Frühstück hier ist weniger Mahlzeit, mehr Einstieg in eine Welt, die leicht und überraschend wirkt.“

5 Frühstück in der X Lounge

Dem Empfangsritual wird mit einem Glas roséfarbigen Champagners in der X-Lounge stilvoll Rechnung getragen. Das Kondenswasser an den Gläsern verrät die Frische des Moments, während der Tee mit Beeren- und Holunderduft ein beruhigendes Pendant bildet. Briemma, die sich zu einem Blick auf die Gäste umdreht, flüstert fast: „Ein kleines Fest des Willkommen seins, das mehr aussagt als Worte.“

6 Willkommens Champagner in der X Lounge

Das Außendeck der X-Lounge präsentiert sich bei strahlendem Himmel als verträumte Bühne für entspanntes Miteinander. Wickerstühle mit bequemen Polstern, kleine Gesellschaften im Gespräch, der Hafen sichtbar, die Mein Schiff Relax im Hintergrund majestätisch geparkt. Carlexander lehnt sich zurück, die rote Brille etwas tiefer gerutscht: „So soll Urlaub sein Gespräche, frische Luft und dieses gewisse Meer, das alles entschleunigt.“

7 Aussendeck X Lounge

Ein Teller mit exotischem Obst und kleinen Pfannkuchen wird zum stillen Versprechen eines ausgedehnten Frühstücks. Drachenfrucht, süße Feigen und Beeren in leuchtendem Mix wirken fast wie der exotische Schlüssel für den Tag. Briemma nimmt einen Bissen der kleinen Pfannkuchen, nickt zustimmend: „Manchmal liegt in den einfachen Dingen die größte Freude.“

8 Fruechte Willkommensgruß

Mit dem Bordprogramm in den Händen wird der Tagesablauf zwischen Entspannung und Showkunst sichtbar gemacht. Aus dem Text lächelt uns eine Einladung zum Konzert von Robbie Williams entgegen, ein „Special Act“, der einen inneren Puls höher schlagen lässt. Carlexander blättert und liest vor: „Alle an Bord um 16:30. Sicherheitseinweisung von 14:30 bis 16:30. Ein straffer Zeitplan, aber gut geplant.“ Briemma gibt lakonisch zurück: „Gut geplant, nur die Zeit fehlt manchmal zum Genießen.“

9 Bordprogramm

Die Programmübersicht offenbart das Dilemma des Reisens: zu viel zu wollen und zu wenig Zeit dafür zu haben. Workshops, Shows, Tanzkurse, Pokerturniere und DJ-Sets reihen sich aneinander wie bunte Perlen einer Tageskette, und doch schafft kaum jemand den ganzen Überblick. Carlexander seufzt, während er die Seiten betrachtet: „Das Leben an Bord ist eine Symphonie aus Möglichkeiten. Der wunde Punkt liegt im Spiel der Zeit, zu viel Angebot, zu knappe Stunden.“ Briemma antwortet mit einem schmunzelnden Blick: „Schon gut, wenn man sich mit dem Swing der Wellen zufriedengibt.“

10 Bordprogramm uebersicht