Bella, Brand und ein bitterer Abschied

Bella, Brand und ein bitterer Abschied

Ich bin Briemma – und heute erzähle ich von einem dieser Anrufe, die man am liebsten nie bekommen würde.

Unsere alte Bella GT stand eigentlich nur zur Reparatur in der Werkstatt. Dann kam die Nachricht: Sie hat Brand gefangen. Nach 22 Jahren ist das nicht einfach nur ein Schaden, sondern eine ziemlich schwere Entscheidung. Reparieren lohnt sich kaum noch – vielleicht findet sich aber jemand, der sie übernehmen, wieder aufbauen oder zumindest ihre Teile weiterleben lassen möchte.

Ihr könnt gern mit uns Kontakt aufnehmen, wenn ihr sie abkaufen möchtet.

Carlexander tröstet mich, hält mir den Rücken frei und sorgt wie immer dafür, dass nach dem Drama auch wieder nach vorne geschaut wird. Einen kleinen Vorsprung hat er dabei allerdings: Ein neuer Alfa steht bereits bereit.

Wie aus einem Werkstattbesuch plötzlich Abschied und Neuanfang wurden, erzählt Carlexander m Katerprotokoll.

Neue Giulia – Abenteuer in Aachen

Eure Briemma

    Veröffentlicht unter Event

    Eventbericht: Alfa Romeo, Autobahn und Aachener Abenteuer

    Eventbericht

    Eventbericht: Alfa Romeo, Autobahn und Aachener Abenteuer

    Alles begann mit einem unerwarteten Brand der alten Bella GT, die während einer Reparatur in der Werkstatt brannte. Damit schrumpfte der übliche Abstand zwischen Unglück, Autosuche und Abholung auf weniger als zwei Wochen.

    Bei der Durchsicht der Angebote erwiesen sich Hybrid- und Elektrofahrzeuge inzwischen als erstaunlich teuer. Umso deutlicher stach eine neue Alfa Romeo Giulia hervor, die fast zum halben Preis angeboten wurde, weil der ursprüngliche Käufer vom Vertrag zurücktrat.

    Carlexander wertete das als seltene Verbindung von Stil und vernünftiger Kalkulation, während Briemma die Zahlen prüfte und zustimmte. So fand sich früher als gedacht ein würdiger Ersatz für die geliebte Bella GT und zugleich ein neues Beispiel für jene unperfekte Perfektion, für die Alfa Romeo bei uns stand.

    Termin zum Abholen des Babys, Alfa Romeo Giulia in Aachen

    Mit dem fest eingetragenen Abholtermin zwischen 15 und 16 Uhr begann die Hinfahrt in bester Vorfreude auf das neue Baby. Freie Fahrt blieb dabei eine hübsche historische Vorstellung, die deutsche Autobahnen offenbar nur noch aus Erzählungen kannten.

    Auf unserer Spur überholten sich Lastwagen kilometerlang, während die Gegenrichtung nach einem Unfall vollständig gesperrt war. Carlexander erklärte das Elefantenrennen innerlich zur ersten Lagebesprechung des Tages.

    „Das Ziel steht immerhin fest“, sagte er. Briemma antwortete trocken: „Und wir fahren in die richtige Richtung.“

    Elefanten Rennen auf der Autobahn

    Im Autohaus in Aachen wartete schließlich die Giulia, die wir ungesehen gekauft hatten. Das Vertrauen kam nicht von ungefähr, denn eine Giulia von 2016 begleitete uns bereits über Jahre.

    Das Autohaus Kohl präsentierte die neue Bella Macchina so sorgfältig, dass Carlexander seine Prüfung mit sichtlichem Vergnügen aufnahm. Schon die Front bestätigte, dass der schnelle Kauf keine ästhetische Notlösung gewesen war.

    Auch das Heck bestand die Begutachtung ohne jede Nachverhandlung. „Der Hintern ist ein Traum“, stellte Carlexander knapp fest, und Briemma ließ diese fachlich hinreichend präzise Einschätzung gelten.

    Der Perla-Lunare-Lack kam im hellen Ausstellungssalon besonders gut zur Geltung. Von vorn wirkte die Giulia ebenso perfekt, während der schwarze Alfa Romeo SUV im Hintergrund für diesen Termin geduldig die Nebenrolle übernahm.

    Briemma fasste das Ergebnis der ausführlichen Rundumschau praktisch zusammen: „Dann war die Entscheidung richtig.“ Carlexander hatte dagegen bereits den deutlich umfangreicheren Prüfbericht im Kopf, dessen Kurzfassung ebenfalls Zustimmung lautete.

    Die Übergabe verlief dank Herrn Falkowski erstaunlich unkompliziert. Innerhalb der letzten Woche hatte er entscheidend dazu beigetragen, dass die neue Bella Macchina so schnell bereitstand.

    Schlüssel, Scheckheft und Dokumente lagen geordnet zur Abnahme bereit. Carlexander widmete dem Vorgang jene Aufmerksamkeit, die ein neues Auto und eine saubere Organisationsstruktur gleichermaßen verdienten.

    Nur die Registrierung sorgte für einen kleinen technischen Zwischenruf, weil die Alfa-Software mit einer .org-Domain nichts anfangen konnte. „Eine begrenzte digitale Weltoffenheit“, bemerkte Carlexander, worauf Briemma erwiderte: „Oder schlicht ein fehlendes Update.“

    Nach der Bürokratie überzeugten auch die Details der Felge mit schwarzem Lack, silbernen Akzenten und rotem Alfa-Romeo-Bremssattel. Carlexander erklärte den Look für unglaublich, und Briemma fand an dieser Lageanalyse ausnahmsweise nichts zu kürzen.

    Im Innenraum setzte sich die vertraute Ordnung der früheren Giulia fort. Das aufgeräumte Armaturenbrett, das digitale Display, die grauen Ledersitze und das sportliche Lenkrad machten den Wechsel angenehm vertraut.

    Nach der Übergabe blieb genügend Aufmerksamkeit für die glänzenden Einzelheiten. Carlexander betrachtete Embleme und Lack mit der Gründlichkeit eines Genießers, der seinen guten Geschmack gern noch einmal bestätigt bekam.

    Auf der Motorhaube setzte das Alfa-Romeo-Emblem mit Rot, Grün und Silber den erwarteten Akzent. Briemma erkannte darin vor allem einen weiteren Beleg dafür, dass die Bella Macchina auch im Detail hielt, was ihr Gesamtauftritt versprach.

    Der silberne Giulia-Schriftzug reflektierte das Licht neben dem Rot der Rückleuchte, während Wassertröpfchen auf dem Lack und das rote Q4-Emblem weitere kleine Akzente setzten. „Der Glanz ist jedenfalls einsatzbereit“, sagte Briemma.

    Mit dem verchromten Veloce-Schriftzug war Carlexanders Rundgang vollständig. Nun durfte die neue Giulia beweisen, dass sie außerordentlich gut aussah und uns ebenso ordentlich nach Hause brachte.

    Der erste Tankstopp lieferte prompt den finanziellen Realitätsabgleich zur italienischen Eleganz. Carlexander nahm die Zahlen als Einladung zu einer etwas größeren Lagebesprechung.

    Bei 222,9 Cent pro Liter summierten sich 49,75 Liter auf 110,89 Euro. „Uff, der erste Tankschock zeigt Wirkung“, sagte Carlexander, und Briemma ließ den Betrag für sich sprechen.

    Die Rechnung blieb dennoch nachvollziehbar, denn durch das günstige Angebot hätten wir sehr viel fahren müssen, um den Mehrpreis eines Elektrofahrzeugs auszugleichen. Für die meiste Zeit im Homeoffice reichte diese nüchterne Bilanz, auch wenn der Tankzettel keine besondere Bescheidenheit erkennen ließ.

    Auf der Rückfahrt machte das Technologiepaket der Vollausstattung die Reise erstaunlich entspannt. Tempomat, Automatik, Abstandswarner und Spurhaltung erledigten ihre Aufgaben so überzeugend, dass Carlexander sie umgehend zum wünschenswerten Standard erklärte und Briemma die entspannte Fahrt genoss.

    Zu Hause stand die Giulia schließlich vor dem Backsteinhaus und ließ ihren Perla-Lunare-Lack auf dem gepflasterten Hof glänzen. Briemma war mit der erfolgreichen Heimkehr zufrieden, während Carlexander feststellte, dass das neue Baby nun genau dort angekommen war, wo es hingehörte.

    Am Abend kündigten Donner und ferne Blitze ein kräftiges Gewitter an. Damit erhielt der ohnehin ereignisreiche Abholtag noch eine unerwartet aufwendige Schlussbeleuchtung.

    Die neue Bella Macchina stand vor dem Wohnviertel, während der Himmel für kurze Augenblicke roségolden aufleuchtete. Ihr Perla-Lunare-Lack passte so gut dazu, dass selbst Carlexanders Hang zur großen Inszenierung kaum nachhelfen musste.

    „Ein angemessener Abschluss“, sagte Carlexander. Briemma antwortete freundlich trocken: „Für eine Autoabholung durchaus großzügig.“

    In der Entfernung zuckten weitere Blitze und ließen den Wagen immer wieder kurz aufstrahlen. Das Gewitter übernahm damit zuverlässig den festlichen Teil, ohne dass dafür noch organisatorischer Aufwand nötig wurde.

    Carlexander erklärte die Lage schließlich für besichtigt, geordnet und erfolgreich abgeschlossen, während Briemma den langen Tag mit ihm zufrieden ausklingen ließ. Was mit einem Brand begann, endete im grandiosen Blitzfinale.

    Geburtstagsessen von Briemma bei Vinci

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    Tag 1 von 1

    Eventbericht

    Geburtstagsessen von Briemma bei Vinci

    Zum Geburtstag von Briemma fuhren wir mit Mutti und dem Hausfreund ins lokale Fine-Dining-Restaurant mit sardischer Küche in Bedburg. Vinci war für diesen Anlass genau die richtige Wahl. Es war ein Traum und immer wieder gern.

    Schon beim Eintreten wirkte das klassische Ambiente mit Holzverkleidungen, Bar und warmer Beleuchtung angenehm vertraut. Briemma fühlte sich sofort heimisch, und Carlexander erklärte die Platzwahl innerlich bereits für genehmigt. Sein Sinn für Komfort brauchte erfreulich wenig Überzeugungsarbeit.

    Man fühlt sich richtig heimisch

    Am gedeckten Tisch sorgten rote Rosen und die passende Dekoration dafür, dass Briemmas Geburtstag seinen gebührenden Rahmen bekam. Eine Flasche Roséwein wartete ebenfalls in der Runde. Mutti prüfte kurz ihren Lippie und zeigte sich mit der festlichen Lage ausgesprochen zufrieden.

    Vinci begrüßte uns herzlich und kannte unsere Gewohnheiten längst. Auch seine Frau, die Köchin Valeria, kam zur Begrüßung und herzte uns. Diese Herzlichkeit galt ebenso den anderen Gästen, denn bei Vinci war jede und jeder willkommen.

    Mutti strahlte und sagte: „Hörst du, hier wird man ja richtig aufgenommen.“ Carlexander schenkte ihrem ersten „Hörst du“ die kontrollierte Aufmerksamkeit, die ein Familienabend verlangte. Briemma freute sich schlicht darüber, wieder hier zu sein.

    Fabio musste nicht erst nach unseren Getränkewünschen fragen. Er brachte Prosecco für die Damen und roten Portwein für die Herren. „Der Ablauf war vorbildlich vorbereitet“, stellte Carlexander fest, worauf Briemma trocken erwiderte: „Er kennt uns einfach.“

    Mit Olivenöl und Balsamico, Oliven und herrlich softem Brot kam der erste Gruß aus der Küche. Dazu gehörte eine Olivenölteller mit Balsamico, die mit Oliven, Blütenblättern und dunkler Sauce fein angerichtet war. Der Abend nahm damit ohne unnötige Umwege Fahrt auf.

    Carlexander tauchte sein Brot mit der Ernsthaftigkeit eines geprüften Verfahrens in das Olivenöl. „Die Grundlage war belastbar“, urteilte er knapp. Briemma probierte längst und antwortete: „Dann kannst du jetzt auch essen.“

    Mit dem obligatorischen Olivenöl und Balsamico

    Danach kamen die Guillardeau-Austern auf Eis, begleitet von Salat, Zitrone und kleinen Zwiebelwürfeln. Mutti war in die glitschigen Dinger regelrecht vernarrt. Carlexander genoss schweigend, was bei ihm als besonders überzeugende Bewertung galt.

    Briemma rümpfte dagegen die Nase und ließ ihre Begeisterung in überschaubaren Grenzen. Mutti wandte sich unverdrossen den Austern zu, während ihr Lippie auch diese kulinarische Herausforderung tadellos überstand. Carlexander sah keinen Anlass, die friedliche Verteilung der Vorlieben neu zu verhandeln.

    Mutti ist richtig vernarrt in die glitschigen Dinger, Guillardeu Austern

    Bei den Vorspeisen bekam Mutti ihre immer wieder gern bestellte Jakobsmuschel. Sie war gegrillt, cremig gefüllt und mit Kräutern und Parmesan angerichtet. Mutti widmete ihr sofort jene Aufmerksamkeit, die sie sonst längeren Familiengeschichten vorbehielt.

    Auch die Garnelenpfanne mit Kräutern und Knoblauch gehörte zu den bewährten Freuden des Hauses. Carlexander betrachtete die Auswahl kurz wie eine umfangreiche Tagesordnung. Dann gab er die organisatorische Zurückhaltung auf und genoss.

    Briemma machte sich freudig über das Octopus-Carpaccio mit Salat, Tomatenwürfeln, grünem Pfeffer und Zitrone her. Das klassische Rindercarpaccio mit Rucola und Parmesan überzeugte ebenfalls wie bei jedem Besuch. „Die Reihenfolge war also geklärt“, bemerkte Carlexander, obwohl Briemma sie längst praktisch umgesetzt hatte.

    Von Muttis Jakobsmuschel blieb bald nur das leere Gehäuse mit wenigen Kräutern und einem kleinen Rest Sauce zurück. „Leider aufgegessen“, stellte Briemma fest. Mutti nahm das als Kompliment an die Küche und keineswegs als Grund zur Klage.

    Beim Hauptgang blieb Mutti klassisch und wählte den Lachs mit Kartoffeln, Bohnen und Spinat. Die üppige Sauce veranlasste sie allerdings zu einer sofortigen Mengenprüfung. „Wer soll das alles essen, und glauben die, wir sind verhungert?“, fragte sie freundlich in die Runde.

    Für unseren Freund, kam Zander mit Nudeln und einem kleinen Salat. Kräuter, Petersilie und rote Chili begleiteten den Fisch. Carlexander nahm die Kombination anerkennend zur Kenntnis, ohne daraus eine weitere Sitzung zu machen.

    Er selbst bevorzugte die Riesengarnele, selbstverständlich vom Grill. Kartoffeln, grüner Spargel, Erbsen, Paprika, Zitrone und Salat vervollständigten seinen Teller. „Natürlich vom Grill“, sagte Carlexander mit der Zufriedenheit eines Katers, dessen zentrale Forderung erfüllt worden war.

    Briemma stürzte sich derweil auf ihre Tagliatelle mit Trüffelcreme. Die cremige Sauce und die feinen Trüffelstreifen beanspruchten ihre volle Aufmerksamkeit. Carlexander erkannte rechtzeitig, dass jede Analyse dieses Gerichts bereits an Briemmas Appetit scheiterte.

    Nach den Hauptspeisen wurde es kurz ruhig, bevor ein italienisches Geburtstagsständchen durch das Restaurant schallte. Fabio brachte den Nachtisch mit einem kleinen Fischfeuerwerk, und die Gastgeber gratulierten herzlich. Briemma fand das ausgesprochen lieb und wäre vor Verlegenheit dennoch am liebsten im Boden versunken.

    Sie sah Carlexander an und fragte: „Da bist du doch wieder schuld!“ Fabio sprang sofort ein und erklärte: „Nein, das kommt vom Herzen aus der Küche.“ Carlexander nahm die Entlastung mit würdevoller Unschuld entgegen.

    Dann wird es kurz ruhig und peinlich für Briemma

    Anschließend fielen Mutti und Briemma gemeinsam über das Krokant-Parfait her. Der Freund des Hauses widmete sich dem Tiramisu mit Beeren und Minze. Die Verteilung der Nachspeisen funktionierte damit ähnlich zuverlässig wie Fabios Getränkeservice.

    Carlexander vernaschte das Affogato al Limoncello. Die cremige Nachspeise mit Früchten und Minze traf seinen Sinn für ein gepflegtes Finale. Er behandelte jeden Löffel mit jener Konzentration, die er sonst nur wichtigen Lagebesprechungen gönnte.

    Bald war auch vom Krokant-Parfait kaum noch etwas übrig. Ein paar Blaubeeren, Minzblätter und Saucenreste markierten das erfreuliche Ende der Angelegenheit. Briemma und Mutti brauchten dafür weder Strategiepapier noch Nachbesprechung.

    Danach kam der Espresso frisch aus dem Siebträger in weißen Tassen an den Tisch. Sein kräftiger Duft leitete die ruhige Schlussrunde ein. „Guter Abschluss“, sagte Briemma, und Carlexander nickte ohne ergänzende Analyse.

    Satt und glücklich lehnten sich alle zurück und genossen den Espresso. Mutti zog bei dieser passend unpassenden Gelegenheit noch einmal ihren Lippie nach. Carlexander richtete seine rote Brille und ließ den gelungenen Abend einfach gelten.

    Zum Digestif brachte Fabio Grappa für die Damen und Limoncello für die Herren. Damit blieb auch der letzte Getränkegang angenehm vertraut. Carlexander wertete diese Verteilung als sauber organisiertes Schlussprotokoll.

    Die Flasche Grappa Moscato von Terre Antiche machte bei Mutti und Briemma die Runde. Carlexander nahm seinen Limoncello mit gebührender Zufriedenheit entgegen. „Der Abschluss war strategisch überzeugend“, sagte er, und Briemma erwiderte: „Trink ihn einfach.“

    Die gesellige Runde blieb noch bei den Gläsern beisammen. „Hörst du, das war aber schön“, stellte Mutti fest. Briemma stimmte ihr zu, bevor aus der Feststellung noch ein ausführlicher Rückblick werden konnte.

    Die Lichterkette am Fenster und der letzte Rest im Glas gaben dem Abend einen gemütlichen Rahmen. Nach all den Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachspeisen herrschte jene zufriedene Ruhe, die ein gutes Geburtstagsessen verdiente. Carlexander verzichtete sogar auf eine abschließende Bewertung der Portionsfolge.

    So endete Briemmas Geburtstag bei Vinci als schöner und würdiger Abend in geselliger Runde. Die herzliche Begrüßung, das vertraute Essen und die liebe Überraschung aus der Küche passten wunderbar zusammen. Wir gingen satt und glücklich auseinander und wussten wieder, warum wir so gern hierherkamen.

    Kurzentschlossener Besuch bei Christofs in Kaster

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    Tag 1 von 1

    Eventbericht

    Kurzentschlossener Besuch bei Christofs in Kaster

    Der Kurzentschluss führte Carlexander und Briemma zu einem entspannten Abendessen nach Bedburg-Kaster. Weil die schöne Altstadt eigentlich für Autos gesperrt war, parkten sie außerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Zwischen Bäumen und geparkten Wagen stand eine Frau im floralen Kleid, während Carlexander den regelkonformen Auftakt zufrieden zur Kenntnis nahm.

    Von dort gingen sie durch das historische Backsteintor mit seinem spitzen Dach und der Statue in der Mitte. Hinter dem Durchgang setzte sich der Weg über Pflaster fort, und Fachwerkhäuser begleiteten den Eintritt in den alten Ortskern. Carlexander wertete das Tor als erfreulich eindeutige Wegweisung, die sogar ohne Lageplan funktionierte.

    Unter den alten Bäumen rückten die bemerkenswerten Backsteingebäude bald in den Vordergrund. Ihre kräftigen Mauern, die vielen Fenster und das große Eingangstor passten angenehm zum gemächlichen Weg durch den Ort. Briemma betrachtete die Anlage und sagte trocken: „Die Häuser standen schon richtig, bevor du sie geprüft hast.“

    Am historischen Torhaus trafen Kreuzigungsgruppe und Vogelwetterfahne auf eine weniger historische Reihe von drei geparkten Autos. Das ausgesprochene Parkverbot beeindruckte offenbar nicht jeden, und die schönen Häuser mussten sich ihren Auftritt mit den Wagen teilen. „Die Architektur bestand die Prüfung, die Parkplatzordnung beantragte Nachbesserung“, fasste Carlexander die Lage zusammen.

    Auf dem weiteren Weg erreichten sie den ehemaligen Gasthof zum ‚Alten Haus‘, in dem Christof inzwischen sein Restaurant betrieb. Die Backsteinfassade, die grünen Fensterläden und der große Eingang fügten sich stimmig in die Altstadt ein. Unter dem blau-schwarzen Sonnenschirmdach unterhielten sich Gäste, während Carlexander die klare Beschilderung ausdrücklich billigte.

    Drinnen empfingen sie Holzverkleidungen, eine grüne Wand und ein großes abstraktes Kunstwerk. Die Tische waren mit Geschirr und Blumen für die Essenszeit vorbereitet, ohne dass die Einrichtung überladen wirkte. Briemma fand die Mischung urig, schlicht und gemütlich, womit die wesentlichen Fragen für sie bereits beantwortet waren.

    Beim Weitergehen fiel der Holzboden ebenso angenehm auf wie der klassische Barbereich mit Theke und Regalen. Eine Tafel kündigte die ausgewogene Tageskarte an und erhöhte damit zugleich die Zahl der möglichen Entscheidungen. Carlexander trat näher und urteilte knapp: „Lesbar und übersichtlich, das senkt das Betriebsrisiko.“

    So gelang der Wechsel von den alten Mauern draußen zur warmen Schlichtheit des Restaurants ohne großes Zeremoniell. Carlexander genoss die Ordnung, Briemma die Gemütlichkeit, und beide richteten ihre Aufmerksamkeit nun auf das Abendessen. Der bisherige Verlauf durfte damit als ausgesprochen vielversprechend gelten.

    Die Speisekarten wurden alle paar Wochen aktualisiert, sodass selbst ein kurzer Besuch eine neue Auswahl bereithielt. Vorspeisen, Suppen, Preise sowie vegetarische und vegane Kennzeichnungen verlangten einen genaueren Blick. Carlexander studierte das Angebot mit jener Konzentration, die bei ihm gewöhnlich eine etwas größere Vorstandsvorlage erwarten ließ.

    Bei den Vorspeisen schwankte er zwischen dem Pfifferlingschaumsüppchen und dem Thunfisch-Tatar. Briemma hatte sich bereits für das Tatar entschieden und beendete damit einen Teil seiner Lagebesprechung. „Dann nehme ich das Süppchen“, erklärte Carlexander, als hätte er gerade eine besonders ausgewogene Ressourcenteilung beschlossen.

    Die Hauptgerichte machten die Entscheidung allerdings wieder schwieriger. Eigentlich hatte Carlexander die Entenbrust vorgesehen, doch schließlich wählte er die Leber „Berliner Art“. Sein ursprünglicher Plan hielt also ungefähr bis zur Tageskarte, was Briemma mit freundlicher Gelassenheit hinnahm.

    Auch Briemma brauchte angesichts der Vielfalt einen Moment, bevor ihre Wahl feststand. Mit ihrem Blumenband saß sie über der Karte und entschied sich schließlich für das Wiener Schnitzel. „Siehst du“, sagte sie trocken, „man kann eine Karte auch ohne Ausschusssitzung bewältigen.“

    Als Vorspeise erhielt Carlexander sein Pfifferlingschaumsüppchen mit Baguette auf einem Holzbrett. Die warme, schaumige Suppe entsprach genau der komfortbewussten Entscheidung, die er zuvor so gründlich vorbereitet hatte. Das Baguette sorgte dabei für die passende Begleitung, ohne eine weitere Abstimmung zu verlangen.

    Für Briemma lag ein kleines Löffelchen zum Probieren bereit. Sie kostete von der Suppe, während Carlexander den Erfolg seiner Wahl genoss. „Die Entscheidung war hervorragend“, stellte er fest, und Briemma erwiderte: „Die Suppe auch.“

    Zum Besteck auf dem Holztisch kam ein alkoholfreies Radler im Selbstbau. Diese kleine Eigenleistung passte erstaunlich gut zu einem Abend, an dem selbst die Getränkefrage noch einen praktischen Handgriff verlangte. Carlexander behandelte die Mischung dennoch nicht als Krise, sondern als überschaubare Nebenaufgabe.

    Briemmas Thunfisch-Tatar wurde mit Wakamesalat, Brot und grünen Erbsen serviert. Carlexander wollte ebenfalls probieren, doch Briemma war schneller und der Käsechip bereits verschwunden. Sein Blick verriet eine kurze Bestandsaufnahme, während sie den Vorsprung ohne weitere Erklärung genoss.

    Mit den Hauptgerichten setzte sich der erfreuliche Verlauf fort. Briemmas Wiener Schnitzel kam mit Pommes, Zitrone und einer Schüssel Gurkensalat. Die Portion war großzügig genug, um jede vorherige Kartenlektüre nachträglich zu rechtfertigen.

    Besonders der Gurkensalat mit Kräutern erwies sich als ausgesprochen lecker. Seine frische Begleitung passte gut zum Schnitzel und zu den Pommes. Briemma brauchte dafür keine längere Bewertung, denn ein zufriedenes Urteil durfte gelegentlich angenehm kurz ausfallen.

    Carlexander erhielt die Leber „Berliner Art“ mit Apfel und Kräutern auf Kartoffelpüree. Der Portweinjus verband die kräftigen und süßlichen Bestandteile ausgewogen miteinander. Schon nach dem ersten Eindruck stand für ihn fest: „Ein Träumchen.“

    Gerade bei Leber konnte die Küche leicht zwischen trocken und deutlich zu roh geraten. Hier war sie auf den Punkt gegart, zart und sehr lecker. Carlexander nahm diesen Erfolg mit jener Würde entgegen, die er sonst für besonders gelungene organisatorische Abläufe reservierte.

    Neben der angeschnittenen Leber gehörten auch gebratene Äpfelstückchen und Kartoffelpüree zu den Details des Hauptgangs. In der braunen Sauce mit Zwiebeln und Kräutern wirkten sie kräftig und sorgfältig angerichtet. Briemma ließ Carlexander seine kulinarische Lagebesprechung diesmal aus gutem Grund ohne Korrektur beenden.

    Vom Wiener Schnitzel blieben schließlich Pommes, Zitrone und ein Teil der Portion übrig, die mit einem Zwinkern „für den Hund“ eingepackt wurden. Ausgerechnet während der entspannten Auszeit erschien außerdem der Chef mit seiner Familie im Restaurant. Weil das Verhältnis sehr gut war, blieb die Begegnung erfreulich unkompliziert und ersparte allen Beteiligten peinliche Momente.

    Später ließ sich tatsächlich ein ruhiger und netter Hund am Nebentisch nieder. Carlexander hatte seine Allergietablette nicht dabei, weshalb sie auf den Nachtisch verzichteten und den Abend vernünftig abrundeten. Der kurzentschlossene Besuch endete damit etwas früher als kulinarisch denkbar, aber rundum gelungen, entspannt und mit sorgfältig verpacktem Reiseproviant.

    Reste des Wiener Schnitzel mit Pommes

    Carlexander Backt Pflaumenkuchen

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    Tag 1 von 1

    Eventbericht

    Carlexander Backt Pflaumenkuchen

      

    Zwetschgenkuchen oder die kontrollierte Eskalation einer Küche

    Es begann mit anderthalb Kilo Pflaumen und der grundsätzlich vernünftigen Idee, daraus einen Kuchen zu machen. Eine jener Tätigkeiten, die in Rezepten gern mit Zeitangaben wie „20 Minuten Vorbereitung“ versehen werden und dabei unterschlagen, dass offenbar eine zweite Person unsichtbar hinter einem steht und benutzte Schüsseln, Messer, Bretter und klebrige Arbeitsflächen unmittelbar nach ihrer Entstehung aus der Realität entfernt.

    In unserer Küche heißt diese zweite Person Briemma.

    Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossen, dass es ein Hefekuchen werden sollte. Saftig. Mit ordentlich Pflaumen. Vielleicht Marzipan. Auf jeden Fall Hagelzucker. Also ein Backvorhaben mit klarer strategischer Ausrichtung und noch geringfügig ungeklärter operativer Umsetzung.

    „Du hast Teig am Schrank.“

    Briemma stand hinter mir, einen Lappen in der Hand und diesen besonderen Gesichtsausdruck im Gesicht, mit dem sie normalerweise Situationen quittiert, die sie bereits verstanden hat, während ich noch an ihrer theoretischen Einordnung arbeite.

    „Das ist unvermeidbarer Prozessverlust.“

    „Das ist Hefeteig.“

    Auf dem iPad am Rand der Arbeitsplatte wartete Sokrates. Ich hatte ihn bereits mit den wesentlichen Fragen der modernen Backkunst beschäftigt: Ei-Ersatz? Bei welcher Temperatur soll der Teig gehen? Marzipan? Hagelzucker unter die Pflaumen oder drauf? Und irgendwann sogar mit der Frage, ob die Pflaumen besser in Fischgrät oder Rosette auf den Kuchen gehören.

    Sokrates nahm das alles mit jener digitalen Ruhe hin, die besonders leicht fällt, wenn man selbst weder einen Teig kneten noch anderthalb Kilo Pflaumen entsteinen muss.

    Während die Küchenmaschine den Hefeteig bearbeitete, begann ich mit den Zwetschgen.

    Zumindest war das der Plan.

    Ich nahm eine Zwetschge, ein Messer und begann mit jener vorsichtigen Entschlossenheit zu schneiden, die normalerweise Menschen entwickeln, wenn sie zum ersten Mal einen Sprengsatz entschärfen. Nach einigen Versuchen lagen vor mir mehrere unterschiedlich große Fruchtteile, ein Kern und wenig, das darauf schließen ließ, dass hier später einmal ein ordentlich belegter Kuchen entstehen sollte.

    Briemma sah mir eine Weile zu.

    Dann seufzte sie.

    Es war kein dramatisches Seufzen. Eher das sachliche Geräusch eines Menschen, der soeben akzeptiert hat, dass Delegation in diesem Fall keine Zeitersparnis bringt.

    „Gib her.“

    Sie nahm Messer und Zwetschgen und übernahm.

    Ich wechselte daraufhin in eine stärker strategisch ausgerichtete Funktion.

    Was zunächst nach einer überschaubaren Menge Obst ausgesehen hatte, entwickelte sich nach dem Entsteinen zu zwei bemerkenswert gut gefüllten Schüsseln. Die Arbeitsplatte wurde kleiner. Die Zahl benutzter Gegenstände größer.

    Briemma schnitt.

    Ich organisierte.

    Briemma wischte.

    Ich suchte das Marzipan.

    Und tatsächlich fand ich es.

    Das Marzipan hatte allerdings bereits eine längere persönliche Geschichte hinter sich. Die Verpackung verriet ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das ausreichend weit in der Vergangenheit lag, um die Frage nach seiner Verwendung nicht mehr ausschließlich kulinarisch erscheinen zu lassen.

    Also konsultierte ich Sokrates.

    Auf dem iPad erschien nach kurzer Prüfung seine Empfehlung: lieber nicht mehr verwenden.

    Das war knapp, analytisch und bedauerlicherweise vernünftig.

    Ich betrachtete das Marzipan noch einen Moment.

    Briemma betrachtete mich.

    „Nein.“

    Damit war die zweite fachliche Einschätzung abgeschlossen.

    Das Marzipan verließ das Projekt.

    *Ich organisierte. Briemma wischte. Ich suchte das Marzipan

    „Wo ist die Schüssel?“

    „Welche?“

    Das war eine berechtigte Gegenfrage. Inzwischen gab es mehrere.

    Der Hefeteig kam aufs Blech und wurde ausgezogen. Ohne Marzipan. Dann begann der eigentlich meditative Teil des Projekts: Zwetschgen setzen. Reihe für Reihe, dicht an dicht, leicht überlappend.

    Nach ungefähr einem Drittel des Blechs stellte sich heraus, dass anderthalb Kilo Zwetschgen nicht „viel Obst“ sind. Anderthalb Kilo Zwetschgen sind eine Bauaufgabe.

    Ich setzte weiter.

    Briemma betrachtete das entstehende Raster.

    „Du weißt schon, dass das ein Kuchen wird und kein Fliesenleger-Meisterstück?“

    „Es braucht Struktur.“

    Sie seufzte und entfernte wortlos drei Zwetschgenkerne, einen Klecks Teig und etwas Mehl aus Bereichen der Küche, in denen diese Dinge nach meinem Verständnis eigentlich gar nicht gewesen waren.

    Schließlich war das Blech vollständig belegt. Die Zwetschgen standen dicht nebeneinander, der Hagelzucker lag darüber und aus dem ambitionierten Hefeteig war eine ziemlich überzeugende Obstlandschaft geworden.

    Für eine letzte Lagebesprechung aktivierte ich Sokrates.

    „Mittlere oder untere Schiene?“

    Auf dem iPad erschien seine knappe Empfehlung.

    Dann verschwand das Blech im Ofen.

    Zum ersten Mal seit Beginn des Projekts wurde es ruhig.

    Briemma sah sich um.

    Ich sah mich ebenfalls um.

    Offenbar hatte während der Herstellung eines einzelnen Kuchens jemand heimlich eine zweite Mahlzeit zubereitet, drei Kindergeburtstage veranstaltet und anschließend versucht, sämtliche Beweise auf unserer Arbeitsplatte zu verteilen.

    „Das räume ich gleich auf.“

    Briemma hielt den Lappen hoch.

    „Natürlich.“

    Als der Kuchen wieder aus dem Ofen kam, waren aus den matten Zwetschgen glänzende, dunkelrote Früchte geworden. Der Saft war in den Hefeteig gezogen, die Ränder waren gebräunt und zwischen den Früchten lagen die hellen Stückchen des Hagelzuckers.

    *Als der Kuchen wieder aus dem Ofen kam, waren aus den matten Zwetschgen glänzende, dunkelrote Früchte geworden

    Spätestens beim Anschneiden erledigte sich dann auch die Frage, ob der Aufwand angemessen gewesen war.

    Der Boden war kräftig und weich, darüber kamen sehr viele saftige, leicht säuerliche Zwetschgen. So viele, dass man sich die übliche Diskussion darüber sparen konnte, ob auf einem Zwetschgenkuchen eigentlich genug Obst liegt.

    Ich nahm noch einen Bissen.

    Briemma ebenfalls.

    Auf dem iPad war Sokrates inzwischen wieder still.

    „Gut“, sagte Briemma.

    Ich nickte.

    Eine angemessen nüchterne Bewertung für ein Projekt, das anderthalb Kilo Zwetschgen, eine Küchenmaschine, mehrere Schüsseln, einen verworfenen Block Marzipan, einen digitalen Rezeptberater und eine erhebliche Menge häuslicher Schadensbegrenzung benötigt hatte.

    Die Küche war inzwischen wieder sauber.

    Natürlich nicht durch mich.

    *Ich nahm noch einen Bissen

    Carlexanders Arbeitsprotokoll: Zwetschgenkuchen

    Materialien:
    – 1,5 kg Zwetschgen
    – Hefeteig für ein Backblech
    – Hagelzucker
    – Backpapier
    – Küchenmaschine
    – Messer und Schneidebrett
    – mehrere Schüsseln, offenbar mehr als geplant
    – Backblech
    – iPad mit Sokrates
    – Lappen mit Briemma

    Marzipan war ursprünglich vorgesehen, wurde aber wegen des deutlich überschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatums nach Rücksprache mit Sokrates verworfen.

    *Carlexanders Arbeitsprotokoll: Zwetschgenkuchen Materialien: 1,5 kg Zwetschgen Hefeteig für ein Backblech Hagelzucker Backpapier Küchenmaschine Messer

    Arbeitsschritte:

    1) Hefeteig vorbereiten und von der Küchenmaschine kneten lassen.
    2) Teig gehen lassen.
    3) Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
    4) Nach ersten unbeholfenen Schneideversuchen akzeptieren, dass Briemma diesen Arbeitsschritt übernimmt.
    5) Altes Marzipan finden, Sokrates konsultieren und anschließend nicht verwenden.
    6) Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
    7) Zwetschgen dicht, leicht überlappend und möglichst ordentlich auf den Teig setzen. Das ist Kuchenbelegen, auch wenn Briemma gewisse Ähnlichkeiten mit Fliesenarbeiten erkennt.
    8) Hagelzucker über die belegten Zwetschgen streuen.
    9) Kuchen backen, bis der Hefeteig gebräunt und die Zwetschgen weich und saftig sind.
    10) Anschneiden und feststellen, dass anderthalb Kilo Zwetschgen eine durchaus angemessene Menge Obst darstellen.
    11) Küche aufräumen.

    Punkt 11 wurde erfolgreich an Briemma delegiert.

    *Arbeitsschritte: Hefeteig vorbereiten und von der Küchenmaschine kneten lassen

    Tom Jones in der LANXESS Arena Köln

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    Tag 1 von 1

    Eventbericht

    Tom Jones in der LANXESS Arena Köln

    Am Dienstagmittag begann die Fahrt nach Köln Deutz mit einer ungewöhnlich gründlichen Umfahrung der A4. Wegen einer gefühlt jahrzehntelangen Baustelle und der dazugehörigen Vollsperrung führte der Weg über Land und anschließend durch das Einbahnstraßenchaos der Innenstadt. Carlexander behandelte die Anreise als Lagebesprechung, während Briemma längst erkannt hatte, dass vor allem Geduld weiterhalf.

    Schließlich erreichten sie das Parkhaus und das Hotel Stadtpalais, dessen Eingangsschild nüchtern und eindeutig den Weg wies. Diese Zurückhaltung wirkte wie gepflegtes Understatement, sobald man die Geschichte des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Bads kannte. Nach der Verkehrsprüfung genügte allerdings schon ein klar ausgeschilderter Eingang als erster kleiner Reiseerfolg.

    Am Empfang setzte das Haus auf moderne Gestaltung und eine gute alte Zwei-Schritt-Verifikation auf dem Tablett. Ein Mitarbeiter betreute den formellen Ablauf hinter dem Tresen, während ein digitales Display für das Moulin-Rouge-Musical warb. „Analog mit Bildschirmbegleitung“, bilanzierte Carlexander, und Briemma erwiderte: „Hauptsache, wir kamen aufs Zimmer.“

    Schon im Parkhaus grüßten zwei Hennes-Figuren vor einer Stadionkulisse, eine im roten Trikot mit Schal und die andere vollständig vergoldet. Köln hatte damit früh und unmissverständlich geklärt, welcher Verein keinesfalls übersehen werden sollte. Carlexander nahm die lokale Markenführung anerkennend zur Kenntnis, während Briemma den weiteren Weg im Blick behielt.

    Nach dem Check-in bezogen sie ihr modern eingerichtetes Zimmer und machten sich wegen der Hitze erst einmal frisch. Das ordentlich gemachte Doppelbett mit grauer Decke und weißen Kissen stand im Mittelpunkt, daneben warteten Fernseher und eine kleine Sitzgruppe. Ein Architekturmotiv an der neutral gehaltenen Wand passte zur sachlichen Ordnung des Hauses.

    Carlexanders anschließende Qualitätskontrolle brachte ein erfreuliches Ergebnis mit einer kleinen Versorgungslücke. Die Klimaanlage funktionierte, und auch der Kühlschrank kühlte zuverlässig, doch eine Minibar fehlte. „Technik vorhanden, Inhalt vertagt“, urteilte er, worauf Briemma trocken sagte: „Dann bleibt mehr Platz.“

    Auch das helle Badezimmer erfüllte mit Glasdusche, Waschbecken auf Holzsockel, Spiegel und Handtuchhaltern weitgehend die Erwartungen. Bei der angekündigten Barrierefreiheit geriet die Planung allerdings an eine Stufe. Briemma berücksichtigte das Hindernis mit ihrem Gehstock, und Carlexander vermerkte den Punkt ohne daraus eine Regierungskrise zu machen.

    Vom Fenster aus blieb die Arena hinter dichtem Grün und einem Baum teilweise verborgen. Das passte gut, denn dank der funktionierenden Klimaanlage musste das Fenster bei der Hitze ohnehin nicht geöffnet werden. Nach der chaotischen Fahrt erwies sich ein kühles Zimmer als überzeugender als jede vollständig freie Aussicht.

    Beim anschließenden Rundgang entdeckten Carlexander und Briemma, wie viele Kunstgegenstände und Gemälde das Hotel beherbergte. Ein gelbes Schild mit der Aufschrift „Stadt Köln“ saß vor abstrakten pinken und schwarzen Strichen und verband Amtsdeutsch mit urbaner Gestaltung. Carlexander prüfte die Kombination einen Moment länger, als für reine Orientierung nötig gewesen wäre.

    Weitere Rätsel warteten auf Podesten in einem ruhigen Ausstellungsbereich. Eine menschenähnliche Skulptur aus Metallteilen und ein Tiermodell standen vor einer abstrakten Wandmalerei, wobei sich der Müllmann mit Hennes als mögliche Deutung anbot. „Eindeutig genug für Köln“, meinte Carlexander, und Briemma ließ diese kunsthistorische Kurzprüfung freundlich gelten.

    Danach führte der Rundgang in das Restaurant, das in das alte Hallenbad eingebettet war. Das hohe Gewölbe, große Fenster, Holztische, rote Polsterbänke und Mosaikfliesen machten die Geschichte des Kaiser-Wilhelm-Bads greifbar, während Gäste an den Tischen saßen. Carlexander fand, dass historische Bausubstanz mit Bewirtung grundsätzlich eine sehr vernünftige Verbindung einging.

    Im modernen Foyer setzte sich die ungewöhnliche Sammlung mit einer gotischen Säule vor großen Fenstern fort. Dabei handelte es sich um eine Originalspitze des Kölner Doms, die zwischen Stadtansicht und zeitgenössischer Architektur erstaunlich selbstverständlich wirkte. Briemma nahm den Fund gelassen zur Kenntnis, während Carlexander dem Hotel nun endgültig eine überdurchschnittliche Ausstattungsdichte bescheinigte.

    Nach dem Frischmachen wechselten sie über die Straße zur direkt gegenüberliegenden LANXESS Arena. Die kurze Entfernung machte den Weg trotz der Hitze angenehm überschaubar, während Autos am von Bäumen gesäumten Eingangsbereich vorbeifuhren. Nach der Umleitung am Mittag fühlte sich ein Ziel in Gehweite beinahe luxuriös an.

    Bis zur Öffnung blieb noch Zeit, die Arena von außen zu erkunden. Einige besonders ungeduldige Gäste hielten den Türstehern ihre VIP-Zettel entgegen und hofften wegen der Hitze auf früheren Einlass. Doch 18:30 Uhr blieb 18:30 Uhr, und die Organisation zeigte sich in diesem Punkt beneidenswert unbeirrbar.

    Auch am Club-Eingang West mit seiner Glasfront, dem Eventimcard-Schriftzug und den Reklametafeln änderte der Logenstatus nichts an der Uhrzeit. Carlexander betrachtete die Lage mit höflicher Resignation und sagte: „VIP endet offenbar an der Minute.“ Briemma antwortete: „Dann warten wir eben bis zur richtigen.“

    Als der Einlass begann, gelangten sie am Club-Eingang entspannt an der großen Warteschlange vorbei in die Arena. Auf mehreren Ebenen bewegten sich Besucher durch die Halle, blieben in kleinen Gruppen stehen und orientierten sich an den Veranstaltungsplakaten. Die Last-Minute-Tickets erwiesen sich mit einer Loge direkt schräg zur Bühne als beeindruckend gute Wahl, und nach dem Konzert erlaubte der geleerte Saal mit Tom Jones auf dem großen Bildschirm noch einen letzten freien Blick auf diese Lage.

    Von der Loge aus lagen die Sitzreihen und die Bühne bequem im Blick. Bis zum Veranstaltungsbeginn stand ein reich gedecktes kaltes und warmes Büfett bereit und versprach einen genussvollen Abend. Carlexander erkannte sofort, dass sich Bühne und Versorgung hier ohne unnötige Wege verbinden ließen.

    Das kalte Büfett überzeugte mit Würstchen, Oliven, Salat und kleinen Dessertgläsern. Die Auswahl wirkte einladend und bot genügend Abwechslung für eine erste Runde. Briemma erfasste den praktischen Vorteil schneller, während Carlexander noch die optimale Reihenfolge plante.

    Zur Vorspeise kamen Salami, Schinken, ein Brotscheibchen, kleine Salatschälchen und Samosas auf den Teller. Die Samosas erwiesen sich als besonders lecker und sorgten für einen erfreulichen kleinen Erwartungsbruch. Neben dem Serviettenständer mit Arena-Schriftzug fiel selbst Carlexanders kulinarische Lageanalyse angenehm kurz aus.

    Bei der Hauptspeise ließen Kartoffelgratin, sautiertes Gemüse, Ravioli und Hühnchen in heller Soße nicht locker. Carlexander genoss die Zusammenstellung trotz seiner Laktoseintoleranz und vertrug sie ohne Schwierigkeiten. Das Glas Wasser daneben erfüllte dabei seine Rolle weit weniger aufregend, aber zuverlässig.

    Zum Abschluss wartete eine cremige Mousse mit Mangospiegel im klaren Glas. Ihre orangefarbene Oberfläche passte zu einem Nachtisch, der weder großen Vortrag noch zusätzliche Erklärung benötigte. Briemma genoss ihn ruhig, und Carlexander erklärte die kulinarische Prüfung innerlich für bestanden.

    Ein weiterer Vorteil der Loge lag in der verlässlichen Getränkeversorgung. Für Briemma stand eine Flasche Prosecco bereit, während Carlexander sich dem Primitivo widmete. Zwischen den Reihen leerer Gläser warteten außerdem Flaschenöffner und alles Nötige für einen zügigen Service.

    Der junge Rotwein brachte Frucht, Würze und genügend Haltung mit, ohne ein Kellerdrama zu verlangen. Carlexander nannte ihn unkompliziert, was bei ihm bereits als belastbares Lob galt. Briemma fand vor allem erfreulich, dass schnell eingeschenkt wurde.

    So begleitete der Primitivo den Weg zwischen Büfett und Bühne zuverlässig, während Briemma ihren Prosecco genoss. „Versorgungslage stabil“, stellte Carlexander fest. „Dann trink, bevor du sie neu bewertest“, erwiderte Briemma liebevoll trocken.

    Mit Wein, Prosecco und der Aussicht auf den Konzertbeginn kehrte angenehme Ruhe in den Ablauf ein. Die chaotische Anreise lag nun weit genug zurück, um bereits als Anekdote durchzugehen. Carlexander lehnte sich zufrieden zurück, denn sogar seine Komfortbilanz fiel inzwischen eindeutig positiv aus.

    Ein Vorteil der Loge ist die Getränkeversorgung

    Während sich die Plätze weiter füllten, begann die Band mit Aufbau und Soundcheck. Auf dem großen Bildschirm stand „Come Gather Round“, während Instrumente, Technik und arbeitende Personen die letzten Vorbereitungen erkennen ließen. Carlexander verfolgte die geübten Abläufe aufmerksam, und Briemma genoss die Erwartung vor den ersten richtigen Tönen.

    Einige Riffs wanderten probeweise durch die Arena und kündigten den Abend weit wirksamer an als jede weitere Lagebesprechung. Die Technik stand bereit, das Publikum saß in den vorderen Reihen, und auf der Bühne griff ein Arbeitsschritt in den nächsten. „Das läuft“, sagte Briemma, womit Carlexanders ausführlichere Einschätzung bereits vollständig zusammengefasst war.

    Die Band startet mit Soundcheck und Aufbau

    Zum Beginn war die Arena zwar nicht vollständig ausverkauft, wirkte aber bereits gut gefüllt. Auf mehreren Ebenen saß ein zahlreiches Publikum, und selbst während des Anfangs kamen weitere Besucher hinzu. Die stetige Bewegung verlieh dem Saal eine lebhafte, erwartungsvolle Energie.

    Dann begann Tom Jones zu singen, und seine klare Stimme trug mühelos durch die Halle. Mit 86 Jahren merkte man ihm sein Alter durchaus an, doch im Gesang spielte es kaum eine Rolle. Briemma sagte nur: „Unglaublich klar“, und Carlexander nickte ausnahmsweise ohne ergänzenden Bericht.

    Die Band mit Gitarrist und Schlagzeuger gab den Liedern einen kraftvollen Rahmen, während farbige Lichter und Nahaufnahmen auf der großen Leinwand den Auftritt begleiteten. Bei „What’s New Pussycat?“ traf der Titel selbstverständlich auf besondere fachliche Aufmerksamkeit. Carlexander kommentierte knapp mit „Miau“, und Briemmas Schmunzeln fiel ebenso kurz wie eindeutig aus.

    Zwischen bekannten Standards wie „Delilah“, „Sexbomb“ und „It’s Not Unusual“ fanden auch weniger bekannte Stücke ihren Platz. Gerade diese Mischung aus Vertrautem und Überraschendem hielt den Abend abwechslungsreich. Die blaue Beleuchtung gab den ruhigeren Passagen einen konzentrierten Rahmen, ohne die Energie des Konzerts zu bremsen.

    Carlexander genoss das Programm zunehmend ohne organisatorische Nebenrechnung. Briemma hatte längst erkannt, dass Tom Jones die Arena mit Stimme und Präsenz sicher trug. Aus dem Last-Minute-Entschluss war damit ein rundum gelungener Konzertabend geworden.

    Nach fast zwei Stunden Vollgas führte Tom Jones das Konzert in ein grandioses Finale. Er erzählte dabei von einem Gespräch mit Elvis über die Frage, wer der größte Entertainer gewesen sei, und Elvis’ Antwort führte zu Chuck Berrys „Go, Johnny, Go!“. Tom Jones spielte den Titel anschließend selbst und setzte damit einen glänzenden Schlusspunkt.

    Band, Gitarren, Schlagzeug und die riesige Projektion hielten die Energie bis zu den letzten Akkorden hoch. Carlexander erklärte die Produktion für einwandfrei, während Briemma den Erfolg praktischer zusammenfasste: „Der Abend hielt, was er versprach.“ Mehr Analyse brauchte dieses Finale tatsächlich nicht.

    Story Kontextprofil: travel

    Am nächsten Morgen verbanden sie den Check-out mit einem letzten Rundgang durch die Erinnerungen an Alfred Biolek. Eine Wandgalerie mit gerahmten Fotos und zwei kleinen Statuen führte durch verschiedene Begegnungen und Auftritte, darunter auch eine Person im gelben Anzug. Carlexander betrachtete die Sammlung mit derselben Sorgfalt, die er sonst Weinetiketten widmete.

    Daneben erinnerte Bio’s Bar mit drei Regalen voller Flaschen, Gläsern, Kassensystem und weiteren Barutensilien an gastfreundliche Abende. Die Theke fügte sich ganz selbstverständlich in die Geschichte des Hauses ein. Briemma ließ Carlexander genügend Zeit für einen letzten prüfenden Blick, begrenzte diese Großzügigkeit aber auf ein vernünftiges Maß.

    Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein gerahmtes, Alfred gewidmetes Schreiben mit der Überschrift „Python“. Darunter standen die Namen Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Michael Palin und Terry Jones. Selbst Monty Python war hier zu Gast gewesen, womit das Hotel seine Unterhaltungsbilanz noch einmal deutlich aufwertete.

    Während der Check-out weiterlief, rundeten Galerie, Bar und Schreiben den Aufenthalt freundlich ab. „Eine gute Adresse hatte offenbar schon damals Reichweite“, bemerkte Carlexander. Briemma antwortete: „Und wir geben jetzt pünktlich den Schlüssel ab.“

    Vor der Abreise unterzogen sie das Frühstück im Restaurant des Kaiser-Wilhelm-Bads noch einer gründlichen Qualitätsstichprobe. Am Büfett warteten Salami, Schinken, geräucherter Lachs, Gurkenscheiben in Gläsern und verschiedene Saucen. Carlexander erkannte darin eine Aufgabe, die Sorgfalt und einen ausreichend großen Teller verlangte.

    Sein ordentliches Katerfrühstück bestand aus Eierspeise, Schinkenstreifen, geräuchertem Lachs und belegter Paprika. Eine Tasse Kaffee stand auf dem Untersetzer bereit, begleitet von Salz, Pfeffer, Milchkanne, Thermoskanne und einem Blumenarrangement. Briemma frühstückte in Ruhe, während Carlexander den Kaffee als wirksamen Beitrag zur Wiederherstellung der Reisebereitschaft einstufte.

    Beim Frühstück ließ sich zugleich erkennen, wie schick das alte KWB renoviert worden war. Hohe Decken, runde dekorative Leuchten, blaue und grüne Mosaikfliesen sowie die Fensterreihe verbanden die historische Substanz mit einem eleganten neuen Auftritt. Das nüchterne Eingangsschild vom Vortag wirkte im Rückblick damit noch konsequenter zurückhaltend.

    Auch das Restaurant selbst überzeugte mit Holztischen, Stühlen, dunklem Marmor und warmen Pendelleuchten. Die Gestaltung blieb gemütlich und elegant, ohne dem Frühstück die Schau zu stehlen. Carlexander beendete die Qualitätsprüfung zufrieden, und Briemma stellte fest, dass der Kaffee weiterhin heiß geblieben war.

    So chaotisch die Hinfahrt begonnen hatte, so zäh startete auch die Rückfahrt durch die verstopften Straßen. Ein alter Mercedes-Benz-Omnibus rollte durch den Verkehr, während im Hintergrund ein großes Banner für „Odyssee“ warb. Der Titel passte auffällig gut zur bisherigen Beziehung zwischen Auto und Stadtverkehr.

    Beim Anblick des Busses gewannen öffentliche Verkehrsmittel plötzlich deutlich an Überzeugungskraft. „Der fährt immerhin“, sagte Briemma. Carlexander musste einräumen, dass dies gegenüber der gesperrten A4 bereits ein messbarer Vorteil war.

    Wenig später glitt eine gelbe Seilbahnkabine mit Vogel-Logo durch den klaren Himmel. Hoch über dem Verkehr wirkte diese Art der Fortbewegung fröhlich, ruhig und ausgesprochen frei von Einbahnstraßen. Carlexander nahm die Alternative sofort in seine künftige Mobilitätsplanung auf.

    Weitere Kabinen bewegten sich an einem Mast entlang über Straße und Bäume hinweg. Der Anblick brachte sie auf die Idee, den Kölner Zoo einmal als eigenes Event einzuplanen und dabei vielleicht gleich die Seilbahn zu berücksichtigen. Briemma hielt diesen Vorschlag für deutlich praktischer als einen neuen Versuch, die Stadt mit dem Auto zu beeindrucken.

    Am Ende blieben drei belastbare Erkenntnisse: Tom Jones trug mit 86 Jahren noch immer eine Arena, eine gute Loge verband Bühne und Büfett erstaunlich vernünftig, und beim nächsten Besuch verdiente das Auto eine Pause. Köln gewann dieses Spiel durch bloßes Stehenbleiben. Carlexander akzeptierte das Ergebnis mit gut gepflegter Würde, während Briemma den Zoo bereits als erfreulich konkrete nächste Idee gelten ließ.